Auf dieser Reise haben wir wirklich auch wieder einiges erlebt, auch wenn wir nicht viel rumgefahren sind. Weihnachten mit Kind in Pai, Chris‘ erster Zahnarztbesuch in Thailand, einen Visa Run mit Liam im Auto und der Besuch von Chris‘ Eltern in Pai.

Der Komfort einer Guesthouses im Pai Chan

Gleich mal vorneweg: wir haben uns dafür entschlossen, die ganze Zeit im Pai Chan Guesthouse bei unseren Freunden zu bleiben und haben kein eigenes Haus gemietet. Ist zwar die teurere Lösung, hat davon abgesehen aber nur Vorteile für uns: wir sind nahe an der Stadt, wenn Chris abends nochmal um die Häuser zieht, ist Vici nicht alleine mitten in der Pampa. Wir haben einen Swimmingpool vor der Nase, Essen gib es immer und noch vieles mehr. Aber das eigentlich wichtigste ist, dass wir hier immer Freunde um uns herum haben, und davon profitiert vor allem Liam, der inzwischen der Liebling der Massen ist und sich an all die Leute hier so richtig gewöhnt hat, die gehören jetzt einfach mal zu seiner Familie und alle spielen mit ihm – wenn wir ein eigenes Haus hätten wäre es nur wir zwei und das wäre ihm dann wieder eher langweilig, hatten wir ja so ähnlich schon auf Koh Mak.

Wir profitieren von der nach wie vor unglaublich guten Thai-Küche hier und Chris‘ Geschmacksnerven sind schon wieder voll angepasst, teilweise sind sogar die Thais überrascht, dass er quasi alles mitessen kann, zumindest was die Schärfe angeht, eigenartige Gerichte sind ein anderes Thema. Selbst das Frühstück besteht für Chris in der Regel aus scharfen Gerichten.

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Wir sind Victoria, Chris und Liam und möchten euch von unserem Leben in Thailand, Deutschland und im Rest der Welt erzählen.

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Ein Motorradfahrer ist geboren

Liam ist inzwischen der totale Motorrad-Fan. Wenn er wach ist sitzt er zwischen uns und kuckt immer unter den Armen von Chris nach vorne und genießt den Fahrtwind. Und seine Schlafroutine tagsüber sieht in den meisten Fällen so aus, dass Chris ihn ins Tragetuch packt und mit ihm rumfährt, meistens schläft er schon nach wenigen hundert Metern ein. Klingt ungewohnt für Deutsche, machen hier aber viele so. Und selbst das ablegen ist kein Problem mehr, schlafen klappt also eigentlich ganz gut inzwischen, gestillt wird nur noch abends und nachts.

Liam genießt die Aufmerksamkeit der Thais

Im Ort ist er so langsam auch bekannt wie ein bunter Hund, weil unser sehr aufgewecktes Bürschchen sich dauernd zum Clown macht für alle. Sei es indem er mitten auf dem allabendlichen Markt anfängt zur Musik zu tanzen oder weil er mit seinem Pferdchen auf Rollen durch die Gegend fetzt. Dabei ist er fröhlich und laut und wir schätzen mal, dass er bisher von 1486 Thais fotografiert wurde. Er kann inzwischen sogar schon den thailändischen Gruß (Wai) nahezu perfekt, wenn man ihn mit Sawadee Ka begrüßt faltet er die Hände und verbeugt sich soweit nach vorne, dass er manchmal sogar umkippt. Und wenn die Leute dann lachen und sich freuen flippt er natürlich erst recht aus.

Auf gut Deutsch: Liam ist so richtig hier angekommen und wir fühlen uns darin bestätigt, den Winter in Thailand zu verbringen. Er sagt auch schon ein paar Thai Worte. Und es ist einfach etwas anderes, mit einem kleinen Kind in Thailand unterwegs zu sein oder in Deutschland. Wenn er hier laut ist oder spielt stört das keinen, die Leute spielen mit, lassen ihre Arbeit liegen und amüsieren sich mit ihm. Und unserem kleinen Sonnenschein gefällt das natürlich.

Wie sowas dann ausschauen kann sieht man auf den beiden folgenden Videos.

Weihnachten mal wieder in den Tropen

An Weihnachten hatten wir es hier ganz wunderbar. Unsere Freundin Jeap besitzt ein wundervolles Haus etwas ausserhalb des Ortes. Es ist wie aus einem Design Katalog mit unglaublicher Aussicht. Dort haben sich ca. 20 Leute inklusive uns und 8 Kindern eingefunden um zusammen Zwiebelsuppe, Lasagne, Spareribs und jede Menge Süsses zu essen. An Alkohol hat es auch nicht gemangelt und für die Kinder gabs Geschenke sowie ein Wettrennen an den mit Süssigkeiten behängten Baum. Jeder durfte unter viel Gekreische der Erwachsenen soviele Süssigkeiten nehmen wie er geschafft hat. Das war DAS Highlight der Kids. Das war definitiv nicht dasselbe was wir in Deutschland unter Weihachten verstehen, aber irre lustig und ein rundum entspannter wundervoller Abend. Liam ist völlig ausgeflippt vor Freude mit den anderen Kindern rumzurennen und zu spielen. Nach einiger Zeit ist er dann auch im Gästebungalow umgefallen und hat geschlafen bis wir nach Hause gegangen sind.

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Roadtrip nach Mae Sai – des Visums wegen

Groß rumreisen werden wir nicht sondern die verfügbare Zeit hier mit unseren Freunden verbringen. Lediglich am 24. Januar mussten wir unser geliebtes Domizil für fünf Tage verlassen, unser Visum neigte sich dem Ende und das heisst: ab nach Mae Sai an die burmesische Grenze. Wir haben uns ein Auto in Pai geliehen und einen Kindersitz und waren etwas besorgt, da Autofahren und Liam bisher ja nicht gerade eine Traumpaarung waren. Dann noch mit den ganzen Serpentinen (Von Chiang Mai bis Pai sind es knapp 130km mit ca. 760 Kurven, die meisten davon auf einem 60 km langen Abschnitt über Berge und durch Dschungel). Aber es lief eigentlich super. Er hat jeden Tag einen langen Schlaf im Auto gehabt (einmal sogar 2,5 Stunden!) und wenn er wach war konnte ihn Vici meist ganz gut unterhalten. Und wenn gar nichts half sind wir kurz stehen geblieben, haben ihn etwas rumlaufen lassen und weiter ging es. Einmal musste er sich zwar übergeben, aber bei der Kurvenhäufigkeit hatten wir mit schlimmerem gerechnet. Am ersten Tag sind wir knappe 300 km nach Chiang Rai gefahren. Dort sind wir in einem Hotel gelandet, dass einer Thai gehört, die 27 Jahre in Garmisch und München gelebt hat und im Glockenbachviertel ein Reisebüro hatte. Allerdings waren die Betten die härtesten Nachtlager, die wir je hatten. Brandneu, aber warum kauft man sowas bitte? Beim ersten hinlegen hat Vici geschaut ob auch wirklich eine Matratze da ist, denn angefühlt hat es sich wie eine Holzbank.

Am zweiten Tag sind wir nach Mae Sai, über die Grenze gehüpft und zurück und wieder knapp 300 km zurück nach Doi Saket, kurz vor Chiang Mai. Dort sind wir im Baan Chai Thung untergekommen. Wir waren da schon mal vor Jahren zum Frühstücken, weil die beiden in einer der Auswanderershows vorgestellt wurden, damals haben wir noch fern geschaut. Ist inzwischen eine herrliche Anlage mit tollem Garten und Bungalows. Aber irgendwie auch eigenartig. Es waren nur deutsche Paare mittleren und gehobenen Alters da, Speisekarten waren deutsch, das Essen war nicht sehr authentisch und irgendwie kam man sich wie in einer deutschen Blase vor – und das ist nicht gerade das, was wir in Thailand oder irgendwo auf der Welt suchen. Aber jedem das Seine, die Anlage ist auf jedem Fall traumhaft und die Besitzer super nett.

Es musste ja irgendwann so kommen: Zahnarzt Besuch in Chiang Mai

Am nächsten Tag sind wir dann nach Chiang Mai wo ein etwas unerfreuliches Ereignis auf uns wartete: Chris, der allerorts bekannte Zahnarzt-Phobiker, musste zum Zahnarzt, weil er seit Tagen Zahnschmerzen hatte. Freunde hatten uns einen Zahnarzt empfohlen und es kam wie Chris es befürchtet hatte: eine Wurzelbehandlung war fällig. Aber es war dann doch halb so schlimm, der Zahnarzt super freundlich und geschickt und es hat nicht ein einziges Mal weh getan, er hat auch dem Wunsch nach einer starken Betäubung entsprochen und kräftig eingespritzt. Zwei Tage danach nochmal nachgereinigt und nächste Woche wird dann weitergemacht mit der Füllung aber bisher kann man nur sagen: Respekt, die Angst war unbegründet! Man muss dazu sagen, dass der Ärger vermeidbar gewesen wäre, wenn der deutsche Zahnarzt daheim mal ein Röntgenbild gemacht hätte als Chris wegen den gleichen Schmerzen (damals noch schwächer) kurz vor unserem Abflug schon dort war. Aber na ja, jetzt braucht er halt daheim einen anderen Zahnarzt! Soviel haben wir dadurch gelernt.

Chris‘ Eltern kommen zum ersten Mail nach Thailand

Sonntag Abend kamen dann endlich Chris‘ Eltern in Chiang Mai an, die ja bis Ende März knappe 8 Wochen bei uns bleiben werden. Nach einer Nacht in Chiang Mai sind wir dann am Montag nach Pai gefahren und auch diesmal hat Liam vor allem die extremen Serpentinen durchgeschlafen und auch sonst wurde es keinem schlecht, alles wunderbar also. Jetzt sind wir alle wieder in unserem Pai Chan angekommen und bleiben auch noch eine Weile. Wir werden bis Ende Februar bleiben, dann dürfte im Norden der Rauch durch die Wald- und Feldbrände wieder recht schlimm werden.

Wir flüchten dann nach Koh Samui, wo wir auch wieder dank Freunden eine schöne und für Insel-Verhältnisse sehr günstige Unterkunft gefunden haben. Großer Bungalow mit zwei Schlafzimmern, Wohnzimmer und Küchenzeile am Strand für 1500 Baht (im Moment ca. 40 Euro) die Nacht, das ist mal ein Angebot, das uns sehr erfreut hat. Wir werden davon berichten und bis dahin das Aufladen der Akkus fortsetzen, zumal wir ja quasi noch Verstärkung haben in Form der besten Babysitter die man finden kann – Oma und Opa!

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