Einblick in unseren Alltag – #wmDedgt im April

von 5. Apr, 2016Aus dem Alltag2 Kommentare

Wie schaut eigentlich ein typischer Tag bei uns aus? Heute geben wir euch einen Einblick in einen typischen Reisetag unserer Familie.

Wir leben seit über 5 Monaten in Thailand. Auf der einen Seite verbringen wir meist recht lange Zeit an einem Ort, aber es gibt auch immer wieder Zeiten in denen wir viel unterwegs sind. Heute ist zufällig genau so ein Tag und hier kommt ein unzensierter Bericht von uns.

#wmDedgt – „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“

7.00 Uhr

Der Wecker klingelt, gut dass ich ihn gestellt habe denn heute schläft der Sohn ausnahmsweise mal länger.

7.15 Uhr

Nun sind alle wach und aufgestanden. Wir reisen heute nach 5 Wochen in unseren gemieteten Haus auf der thailändischen Insel Koh Chang ab. Ein letztes Mal mit Chris‘ Eltern zusammen frühstücken und dann alle Sachen fertig einpacken. Obwohl ich gestern schon gepackt habe, sind noch diverse Kleinigkeiten zusammen zu suchen und es dauert doch immer etwas bis wir endgültig bereit sind.

8.30 Uhr

Über uns

Wir sind Victoria, Chris und Liam und möchten euch von unserem Leben in Thailand, Deutschland und im Rest der Welt erzählen.

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Alle Taschen sind im Auto verstaut, Semmeln für die Fahrt geschmiert und wir haben drei mal in alle Schränke und Ecken des Hauses geschaut ob wir auch ja alles eingepackt haben. In letzter Zeit hatten wir einen zu hohen Schwund an Dingen die liegengeblieben sind. Das muss sich nun ändern.

Es geht los mit unserem Auto zur Fähre, die uns auf das Festland bringt.

9.40 Uhr

Wir sind auf dem Festland angekommen und nun haben wir ca. 300 km vor uns bis nach Bangkok. Der Mann fährt (ich hab es ehrlich gesagt nicht so mit dem Linksverkehr, fahr aber wenn es sein muss), während ich den ersten Hunger von uns allen mit Proviant stille. Der Sohn bekommt ein Hörbuch angemacht und schaut erstmal zufrieden aus dem Fenster.

12.00 Uhr

Nach einer gehörten CD und einem geschauten Kurzfilm benötigt der Sohn eine Pause. Wir halten an der nächsten Tankstelle und kaufen Kaffee und Saft. Nebenbei bekomme ich einen Anruf auf Thai und die nette Verkäuferin hilft mir und übersetzt was der Mann am anderen Ende der Leitung von mir will. Obwohl noch 4 andere Kunden im Laden deshalb langsamer bedient werden ist die Stimmung völlig entspannt. Keiner stört sich daran, vielmehr versuchen alle zu helfen.

12.20 Uhr

Weiter geht es. Wir wollen vorwärts kommen. Das Navi hatte eine gesamt Fahrzeit von 4,5 Stunden vorausgesagt, also gilt es nicht zu viel Zeit mit Pausen zu verlieren. Der Sohn bekommt das nächste Hörbuch angemacht.

13.30 Uhr

Die roten Ampeln, Baustellen und der Verkehr wird immer mehr. Der Sohn weigert sich rigoros Mittagschlaf zu halten und allgemeine Unruhe macht sich im Auto breit. Wir halten noch einmal kurz zum Tanken und für die Toilette.

13.45 Uhr

Die 2. Runde „Essen des Proviants“ beginnt und beschäftigt das Kind wieder etwas. Die Straße ist nun vierspurig und es wird nicht einfacher zu fahren. Wer schon einmal in Bangkok war, kann sich diese Höchstleistung meines Mannes vielleicht vorstellen. Trotz Navi ist es oftmals schwierig die richtige Abfahrt zu erwischen.

14.40 Uhr

Wir sind fast da. Die letzten 10 km liegen vor uns. Allerdings befinden wir uns nun im 6 spurigem Bangkok stop-and-go Verkehr. Aber der Sohn ist noch recht gut gelaunt und so maulen wir Erwachsenen auch nicht.

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15.00 Uhr

Mist, wir haben eine falsche Abzweigung erwischt und anstatt fast da zu sein haben wir eine Schleife eingebaut und stecken in einem noch größeren Stau. Eigentlich sind es nur noch 1,5 km wir haben aber schon eine Verspätung von 20 Minuten. Tendenz steigend.

15.40 Uhr 

Wir haben es geschafft. Mitten auf einer großen Hauptstrasse mit 3 Spuren in jede Richtung ist der Gatte eiskalt geblieben und hat einfach umgedreht damit wir zur Einfahrt des Hotels GLOW Pratunam in der Petchaburi Road gelangen. Unglaubliche Nerven hat dieser Mann. Ich konnte gar nicht hinschauen, aber es hat nicht einer der anderen Verkehrsteilnehmer gehupt. Das ist eben Thailand, Mai Pen Rai (macht doch nichts), dann bremsen wir eben, wenn es sein soll. Wir parken in der Tiefgarage des Hotels und checken ein. Das Hotel befindet sich über dem Shibuya Shopping Complex und ist sehr schön. Die Betten sind unglaublich weich und alles ist wahnsinnig stilvoll ohne protzig zu sein. Unser Zimmer liegt im höchsten Stockwerk, dem 20. Stock. Wir haben eine fantastische Aussicht über die Stadt.

16.30 Uhr

Mann und Kind gehen an den Hotelpool und die Schwiegermama und ich ziehen noch schnell los etwas Powershopping zu betreiben. Wie gesagt, wir befinden uns über einem Shoppingcenter, 20 Meter weiter befindet sich das nächste und 50 Meter weiter eines der größten und besten Shoppingcenter in Bangkok, das Platinum Center. Bis dahin schaffen wir es aber gar nicht, schon die näheren 2 reichen uns heute vollkommen.

17.30 Uhr

Die Läden schließen langsam und wir haben erstmal genug. Zurück im Hotel ziehen wir uns schnell um und fahren alle zusammen mit dem Taxi in das Arabische Viertel Bangkoks nahe der Sukhumvit Strasse. Hier haben wir ein Lieblingslokal, in das wir seit 10 Jahren einkehren, wann immer die Zeit es erlaubt. Das Nefertiti Restaurant in der Soi Sumkhumvit 3/1. Hier gibt es wahnsinnig gutes Arabisches Essen und die besten Shishas überhaupt. Wir haben Fladenbrot, Hummus und einen gemischten Grillteller und geniessen den Abend in vollen Zügen.

20.30 Uhr

Höchste Zeit zurück in das Hotel zu fahren, das 1. Taxi möchte 200 Baht, viel zu viel. Das 2. 150 Baht und das 3. 100 Baht, angenommen. Der Hinweg hat zwar nur 50 Baht gekostet, aber das ist relativ normal zu dieser Uhrzeit. Im Hotel angekommen darf Liam noch etwas mit seinem neuen Hubschrauber spielen, den er unterwegs bekommen hat. Ich packe noch einmal alles zusammen für unseren Tag morgen und nach einer Dusche schläft der Sohn auch recht bald.

22.30 Uhr

Ich schreibe diesen Artikel fertig, Chris macht den online Check-In für seine Eltern, die übermorgen wieder nach München fliegen und in 30 Minuten liegen wir dann hoffentlich alle drei in unserem super kuscheligen Familienbett.

Morgen Mittag geht es für uns ab nach Kuala Lumpur für 3 Nächte, Visarun und Kurzurlaub in einem wird das dann. Wir freuen uns schon alle sehr, bis auf den Morgen, da müssen wir den Großeltern „Ciao“ sagen bis zum 5. Juli.

So nun verlinke ich mich mit diesem Artikel auf dem Blog Gut gebrüllt.