Du befindest dich hier: Home | Reisen - Tipps und Ziele | Südostasien 2007 / 2008 | Angkor Wat hat uns verzaubert

Nach zwei Tagen in Phnom Penh ging es dann nach Siem Reap, dem Eintrittstor zu den historischen Tempelanlagen von Angkor Wat. Wir müssen gestehen, wir sind nicht gerade die fleissigsten Tempelkucker und das einzige was uns oft an solche Orte führt ist Chris‘ Suche nach tollen Fotomotiven. Wir haben uns den Dreitagespass gekauft, diesen auch voll ausgenutzt und können beruhigt sagen: diese Anlagen hier waren das beeindruckendste, was wir in Asien auf diesem Gebiet bisher gesehen haben!

Tolle Tipps von unserem Guesthouse Betreiber

Das ist auch ein Verdienst von Erich, dem Schweizer Inhaber unseres Guesthouses, der Prince Mekong Villa. Wir haben uns selten auf Anhieb so wohl gefühlt wie hier, ein tolles und dennoch günstiges Zimmer und eine einfach tolle Atmosphäre. Dazu gibt es noch kostenlos Fahrräder, Frühstück ab halb fünf morgens und Waschservice. Also für jeden der hierher kommt, wenn ihr keinen Pool braucht MÜSST ihr hier einchecken!

Update 2012: Leider hat sich der Besitzer, über den wir ihm Folgenden noch schreiben, nachträglich als etwas anderes entpuppt und wurde wegen Misshandlung Minderjähriger verhaftet. Zum Gerichtsurteil schrieb die Phnom Penh Post einen Artikel und auch die SZ schrieb darüber.

Erich hat uns quasi nach der Ankunft einen Vorschlag für die drei Tage unterbreitet, den wir im Prinzip 1:1 befolgt haben und das war auch gut so. Wir waren an vielen Anlagen fast alleine. Natürlich konnte auch er uns nicht davor bewahren, beim letzten Sonnenaufgang am Angkor Wat selbst (so heisst eigentlich nur die Hauptanlage) von hunderten Menschen umgeben zu sein, aber wir waren wirklich sehr oft in der tollen Lage, Bilder ohne Reisegruppen vor den Mauern machen zu können! Das einzig schlimme an Angkor Wat ist: wir sind dreimal in Folge um vier Uhr morgens aufgestanden, um nach dem Frühstück zu den Anlagen aufzubrechen und pünktlich zum Sonnenaufgang da zu sein. Wer uns kennt der weiss: das tut weh!

Über uns

Wir sind Victoria, Chris und Liam und möchten euch von unserem Leben in Thailand, Deutschland und im Rest der Welt erzählen.

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Wie man Siem Reap in 3 Tagen anschauen kann

Tag 1: Mit dem Fahrrad durch die Nacht

Am ersten Tag sind wir mit dem Fahrrad von fünf Uhr morgens bis drei Uhr nachmittags rumgekurvt, haben dabei einen idyllischen Sonnenaufgang mit vier anderen Menschen erlebt, uns die alten Tore und Gemäuer Angkor Thoms angeschaut, die vielen Gesichter des Bayon bestaunt und sind dann weiter Richtung Ta Prohm. Auf dem Weg dahin wieder einer dieser tollen Tipps, Ta Nei ist ein abgelegener Tempel, der deshalb nicht von Touren besucht wird und auch hier waren wir wieder ganz alleine mit den Ruinen und dem Dschungel um uns rum. Dann kam eines der erhofften Highlights, Ta Prohm – der Dschungeltempel, bekannt auch aus Kino und Fernsehen! Leider waren hier dann doch sehr viele Leute und die Mittagssonne ist der Feind des guten Bildes, wie alle Fotointeressierten wissen. Danach ging es auf den Heimweg Richtung Guesthouse, wo wir um drei Uhr ankamen und uns die dringend nötige, kalte Dusche gönnten!

Tag 2: Umsteigen in ein Tuk Tuk

Am zweiten Tag ließen wir die Radl stehen, es sollte nach dem Sonnenaufgang am Pre Rup (vollkommen alleine!) zu dem fast 40 Kilometer entfernten Banteay Srey gehen, da fährt man dann doch lieber Tuktuk als ein Klapperfahrrad bei 35 Grad im Schatten! Wir wollen eigentlich gar keine Anlage über die andere stellen, aber Banteay Srey war irgendwie doch die schönste für uns, auch weil er ganz anders ist vom ganzen Baustil her. Ausser uns war nur eine Handvoll Leute anwesend, so konnte man die von Hindus erbauten Gebäude und die aufwendigen Feinarbeiten bestaunen, all das ideal im morgendlichen Rotschimmer – ein Traum! Ein kleiner Tempel aber ein großes Erlebnis. Als dann die Tour-Horden kamen ergriffen wir die Flucht und waren auch von den anderen Anlagen beeindruckt, vor allem von dem ebenfalls hinduistischen Banteay Samre.

Tag 3: Sonnenaufgang am Angkor Wat

Am dritten Tag ging es dann zum großen Angkor Wat – Sonnenaufgang mit unzähligen anderen aber die Silhouette vor der aufgehenden Sonne ist dennoch beeindruckend. Auf der Rückseite des Hauptgebäudes waren wir danach sogar wieder fast alleine, da die meisten vorne blieben oder direkt in den Tempel strömten. Dort hatten wir dann auch das Glück, mit einem kleinen Mädchen eines der besten Motive der bisherigen Reise anzutreffen, gerne ließ sich sich fotografieren und schaute sich die Fotos dann auch selbst freudig an. Danach sind wir noch durch die riesigen Innenhöfe geschlendert und auf dem Weg nach draussen haben wir diesen lustigen Affen getroffen. Bei genauerem Hinsehen konnten wir erkennen, dass er einen Frosch in der Hand hält. Der Wärter hat uns dann erklärt, dass dieser sein ganz besonderes Spielzeug ist. Und wir haben ihn eine zeitlang beobachtet, wie er den Frosch gesäubert und mit sich rumgeschleppt hat. Später sahen wir dann, dass die Frösche wohl eine Weile als Spielzeug behalten werden, denn der nächste Affe hatte nur noch einen toten Frosch, den er aber weiterhin nicht loslassen wollte. 

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Anschließend haben wir uns dann mit unserem Tuktuk Fahrer zur letzten Etappe aufgemacht, die Roulos Gruppe, östlich von Siem Reap gelegen. Zwei der drei Tempel sind eher unspektakulär, der dritte ist aber auch sehr schön. Wir hatten dann aber doch genug und sind mittags schon zum Essen und zurück in unser Guesthouse gefahren, man braucht ja auch mal ein Nickerchen, wenn man so früh aufsteht! Allerletzte Etappe war dann noch der Sonnenuntergang am Angkor Wat, ein würdiger Abschluss dieser drei Tage!

Überwältigende Eindrücke von den Tempelanlagen

Wir sind sehr beeindruckt von der hier vorzufindenden Baukunst, die ja teilweise 1000 Jahre alt ist. Wir können nur jedem empfehlen, sich das hier selbst anzuschauen, und das ist wohl das erste Mal, dass wir so etwas wie Kultur-Sighseeing explizit empfehlen, nachdem wir ja sonst eher Kulturbanausen sind, was das angeht – aber vielleicht liegt es ja daran, dass die Natur hier wieder viel zurückgefordert hat! Vor allem die Stimmung zum Sonnenaufgang ist etwas sehr besonderes und auch ein bisschen mystisch. Wir sind dann noch den heutigen Sonntag in Siem Reap geblieben und faulenzen den ganzen Tag, etwas shoppen muss auch noch sein. Morgen geht es dann zurück nach Phnom Penh, von wo wir übermorgen nach Singapur fliegen.

Mal sehen was uns da so erwartet, was wir aber schon sicher wissen: in Singapur gibt es ganz viele Shisha-Lokale!

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