Wir brechen die Zelte ab – die Wohnung ist weg, wie es nun weitergeht (5)

von | 3. Nov, 2015 | Freies Leben als Familie | 0 Kommentare

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So, seit dem 1.11. haben wir keine Wohnung mehr in München, wenn wir nächstes Jahr zurückkommen werden wir bei Chris‘ Eltern zur Untermiete wohnen. Aber das ist ja noch eine Weile hin und vorher steht erst mal unser Flug nach Thailand an. Am 10.11. fliegen wir mit Thai Airways nach Bangkok und direkt weiter nach Chiang Mai. Nach einer Nacht dort und einigen Besorgungen geht es dann in unser bereits angemietetes Haus nach Pai. Nach den doch recht anstrengenden letzten Wochen ist dann erstmal Entspannen und Akkus aufladen angesagt, viel Zeit dazu werden wir aber nicht haben, wir haben nämlich so einiges vor uns.

Wie das mit der Wohnungsauflösung aussah

Ein Umzug ist kein Vergnügen, das weiss ja wohl jeder. Wenn man eine Wohnung komplett auflösen muss ist das noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Wir haben uns im Vorfeld natürlich Gedanken gemacht und auch manche Auswanderpläne angeschaut. Aber schnell war klar, monatelang im Chaos leben wollen wir nicht. Deshalb hatten wir einen Plan für die letzten 10 Tage. Der hing an der Kühlschranktür und dank dazu gemalten Bildern wusste auch Liam, wann was zu tun ist. Jeder der die Wohnung betrat bekam dann von ihm den Plan detailliert erklärt, inklusive Datumsangaben. Diese Tage haben wir dann intensiv genutzt und bis dahin einfach ganz normal in unserer Wohnung gelebt. Einige Möbelstücke hat unser Nachmieter übernommen, den Rest haben wir kurzfristig bei ebay Kleinanzeigen eingestellt und auch erstaunlicherweise schnell losbekommen. Reich geworden sind wir davon nicht, aber das Grundgefühl dazu passt.

Unser Auto haben wir auch vor einigen Tagen verkauft. Das hat sich als erstaunlich schwierig herausgestellt, denn trotz 4000 Aufrufen hat auf die Anzeige letztendlich nur einer ernsthaft reagiert und das Auto dann glücklicherweise gekauft. 3 Tage lang haben wir abgeklebt und gestrichen und einen Tag geputzt. Beim letzteren hat es unserer Motivation sehr gut getan, dass Bekannte in die Wohnung eingezogen sind. 

Die Wohnungsübergabe selbst war dann recht unproblematisch und auf einmal war es dann auch getan. 

Ein paar Tage in München bleiben uns noch

Derzeit wohnen wir bei Chris Eltern, in seinem alten Kinderzimmer. Das fühlt sich sehr vertraut an, haben Chris und ich dort zu Anfangszeiten unserer Beziehung schon zusammen gelebt. Auch Liam fühlt sich hier wie zu Hause und so geht es uns allen gut damit. Vor allem aber auch, da wir mit mehr als offenen Armen empfangen wurden und jegliches Chaos unsererseits das hier im Moment entsteht kein Problem darstellt. Das ist für ist für uns eine Wahnsinnshilfe.

In den letzten 4 Tagen haben wir uns noch den restlichen Kisten gewidmet die zu Verstauen waren. Haben wir schon erwähnt, dass wir 63 Kisten gepackt und eingelagert haben? Das klingt nach unglaublich viel, ergibt sich aber doch recht schnell. Wohlgemerkt trotz 2 Ladungen Spermüll (mit unserem großen Transporter aus der Arbeit) 10 Kisten Spenden und 6 verkauften Flohmarktkisten. Ist schon enorm, was sich so alles ansammelt über die Jahre. Aufgehoben haben wir unsere Küchensachen (Teller, Besteck, etc.), Kleidung, viele Spielsachen, Christbaumschmuck, Sportklamotten usw. Der Plan ist nun beim nächsten Heimatbesuch noch einmal einiges mit nach Thailand zu nehmen. Hoffentlich auch die aufgehobenen Babysachen, denn da ist unsere Planung noch nicht abgeschlossen. Die eine oder andere Kiste wird wohl auch nach und nach entsorgt werden. Ich hoffe, dass wir uns mit ein bisschen mehr Abstand von dem ein oder anderen Teil guten Gewissens verabschieden können.

Auch unser Visum für Thailand haben wir schon ausgestellt bekommen. Bis Samstag arbeiten wir beide noch im Obstgeschäft. Nebenbei versuchen wir noch Freunde ein letztes Mal zu treffen und der Familie viel Zeit zu widmen. Sonntag und Montag wird dann endgültig gepackt, derzeit gibt es noch eine große Kiste mit Dingen die wir bei genug Platz mitnehmen würden, ausserdem werden unsere Daunendecken, Liams Fahrrad und auch sein Autositz mitfliegen. Dank dem Flug mit Thaiairways haben wir 30 Kilogramm pro Person frei und gedenken auch dies auszunutzen, denn Sachen verschicken ist zu teuer.

Was uns in Pai erwartet und was wir vorhaben

Wenn wir in Chiang Mai landen übernehmen wir unseren Mietwagen bereits am Flughafen. Nach einer Nacht dort und einigen kleineren Besorgungen wie zum Beispiel einer richtigen Matratze für Liam werden wir die 3 Stunden Fahrt nach Pai starten. Unser Haus dort haben wir bereits angemietet. Wir wissen wie es aussieht, da es auf dem Gelände unserer Freunde steht. Es ist also mehr ein nach Hause kommen als in der Fremde ankommen. 

Dann werden wir sehen, wie sich unser Alltag dort entwickelt. Wir freuen uns schon alle über die vielen Nachbarskinder die wir dann haben werden. Ebenso wie das ungezwungene selbstverständliche Zusammentreffen von Erwachsenen ohne vorher groß Termine ausmachen zu müssen. Meine Freundin ist Yogalehrerin, das werde ich natürlich ausnutzen. Chris hat schon im Geiste seine Sportstätte geplant und wird dies bestimmt sehr schnell verwirklichen, wir nehmen ja unter anderem schon Gymnastikringe und viel anderes Equipment mit. Dann sollte sich auch schnell wieder unsere Routine vom letzten Winter einstellen, da haben wir eigentlich jeden Tag zwei Stunden Sport gemacht.

Natürlich müssen wir auch weiterhin an unseren Internet Einkommensquellen arbeiten. Aber dies wird mit freier Zeiteinteilung und ohne zuviel Stress erfolgen. Ob in der Hängematte oder am Schreibtisch ist dann unsere eigene, tägliche Entscheidung. 

Vorgenommen haben wir uns wieder mehr selbst zu kochen und noch stärker saisonale und lokale Produkte aus der Gegend rund um Pai zu verwenden. Was konkret bedeutet mehr Gemüse und weniger Nudeln und Milchprodukte, vor allem letztere sind in Thailand sowieso nur schwer in guter Qualität zu bekommen.

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Ausserdem möchten wir endlich richtig Thai lernen, das steht ganz oben auf der Liste. Ob jetzt per CD-Kurs oder mit einem Sprachlehrer, wir werden sehen.

Um Liam machen wir uns keine Sorgen

Um die Entwicklung unseres Sohnes brauchen wir uns nicht zu sorgen, denn er hat im Moment nur 2 Dinge im Kopf. Seine Spielautos (die kommen alle mit, ist ja klar) und Zahlen. Diese Kind zählt alles was ihm in die Finger kommt. Gerne liest er auch einmal den Meterstab oder spielt mit einem Taschenrechner.

Da sich das gesamte Leben in Pai draussen abspielt müssen wir auch nicht mehr extra Spazieren gehen oder auf den Spielplatz. Unser Gelände auf dem das Haus steht hat viel zu bieten, einen Teich, Gemüsebeete einen kleinen Fluss, es gibt Bananenpalmen und viele andere Obstarten die dort wachsen. Nebendran sind Reis- und Knoblauchfelder. Sobald wir dort sind wird es ganz viele Fotos davon geben.

Da hat er erstmal genug zu erleben für die nächsten Jahre und kann sich ganz dem Kindsein und spielen widmen. Nebenbei wird er von den anderen Kindern und Mitmenschen Englisch und Thai lernen, das haben wir schon letztes mal dort so erlebt. In München bekam er nun auch immer mehr Fragen gestellt warum er nicht im Kindergarten ist oder wann er in die Schule kommt. In Pai ist das kein Thema, da es dort viele verschiedene Lebensansätze gibt und nicht nur einen vorgegebenen Weg. Das wird ihm nicht nur gut tun sondern er bekommt auch endlich einmal Toleranz und Freiheit vorgelebt. Wobei er sich witziger weise schon ganz gut behaupten kann in solchen Gesprächen.

Alles perfekt also? Nicht wirklich!

Und wer jetzt denkt, „boah das klingt ja nach Paradies die werden sich noch wundern so glücklich lebt doch kein Mensch“, dem sei zur Beruhigung gesagt: keine Angst, natürlich wird es auch weiterhin in unserem Leben schlechte Tage mit zu wenig Schlaf, einem quängelnden Kind, Geldproblemen und Zukunftsängsten geben, das ist ja klar. Diese Tage werden aber hoffentlich gering an der Zahl sein und von der allgemeinen Lebenslust und Freude weggelacht. Und da wir sowas in der Art ja nicht zum ersten Mal machen und es schon so erlebt haben können wir da recht optimistisch sein – und das sind wir auch!

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