Über uns

wir-stellen-uns-vorChris, Victoria und Liam, um uns geht es hier. Aha, und was ist das hier eigentlich, ein neuer Familienblog oder Reiseblog? Ja,nein, beides und nichts davon. Neu nicht, denn wir bloggen eigentlich schon sehr lange. Seit 2006, als wir das erste mal nach dem Studium 7 Monate durch die Welt gereist sind. Damals nur für unsere Familien und Freunde und für uns als Erinnerung.

Nun haben wir unsere Artikel etwas überarbeitet und fügen stetig neue hinzu. Ihr könnt nachlesen was wir anfangs zu zweit erlebt haben und mittlerweile zu dritt. Wie aus der einen großen Reise vor dem Start ins Berufsleben ein stetiges Reisen geworden ist. Mit immer langen Aufenthalten an verschiedenen Orten, selten nur durchreisen oder Orte abhaken. Wir waren zum Beispiel einige Zeit in Australien, Neusseeland, unser Spezialgebiet ist aber ganz klar Thailand.

Wir sind immer noch am Reisen, unterwegs, ebenso wie am Suchen nach dem richtigen Lebens(-Weg). Aber auch schon angekommen, weil wir heute 10 Jahre später wissen was wir wollen nur nicht immer wie wir es erreichen oder halten können.

Wir wollen vor allem Zeit, Zeit für uns, für unseren Sohn, Zeit für ein zweites Kind, unsere Familie und Freunde, Sport, neues zu lernen und auch Zeit zum entspannten Nichtstun. Hier bekommt ihr einen Einblick in unsere bisherigen Reiseerlebnisse aber auch in unseren aktuellen Alltag, wie wir versuchen unser Leben zu leben, mal besser und mal schlechter, aber immer einen Schritt weiter in die richtige Richtung.

Die Namenssuche ist, das könnt ihr Eltern fragen oder auch Marketingexperten aller Branchen, ein schwieriges Thema. Unsere Seite hieß früher recht trivial „Vici und Chris auf Reisen“ und war unter der Adresse www.viciundchris.de zu erreichen. Das war auch prinzipiell nicht falsch (sind nunmal die Namen der Hautpdarsteller), aber als wir uns dazu entschieden haben, mit diesem Blog auch Leute ausserhalb unseres Bekanntenkreises anzusprechen, wurde uns sehr schnell klar: ein neuer Name muss her!

Nomaden gibt es seit Jahrtausenden, Digitale Nomaden seit ein paar Jahren

Wenn man von Nomaden spricht denkt man je nach Altersklasse entweder an die klassische Definition. Schauen wir doch mal, wie ein Nomade bei Wikipedia zitiert wird.

„Als Nomaden (altgr. νομάς nomás, „weidend“, „herumschweifend“) werden im engeren Sinn Menschen bezeichnet, die aus ökonomischen Gründen eine nicht sesshafte Lebensweise führen. Zumeist bilden die mit der Arbeit zusammenhängenden Wanderbewegungen gleichbleibende Zyklen, die u. a. durch extreme klimatische Bedingungen oder Tierwanderungen notwendig werden, um den Lebensunterhalt über das ganze Jahr zu sichern.“

Quelle: Seite „Nomade“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. März 2015, 10:17 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Nomade&oldid=140106008 (Abgerufen: 29. März 2015, 15:31 UTC)

Nun gut, die Sache mit dem Klima stimmt irgendwie schon, wir entfliehen ja seit Jahren gerne dem kalten deutschen Winter. Aber so ganz trifft die Definition auf uns bezogen nicht den Punkt. Auch bei dem modernen Begriff des Digitalen Nomaden fühlen wir uns nicht wirklich angesprochen:

„Ein Digitaler Nomade (auch: Internet-Nomade) ist ein Unternehmer oder auch Arbeitnehmer, der fast ausschließlich digitale Technologien anwendet um seine Arbeit zu verrichten und der einen Lebensstil führt, der eher als nicht sesshaft, ortsunabhängig oder multilokal zu bezeichnen ist.“

Quelle: Seite „Digitaler Nomade“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. Januar 2015, 17:17 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Digitaler_Nomade&oldid=137640681 (Abgerufen: 29. März 2015, 15:50 UTC)

Wir fühlen uns nicht wirklich sesshaft, aber (leider) unser Einkommen ist noch nicht ortsunabhängig und die teilweise Gleichgültigkeit, mit der viele Digitale Nomaden ihren Wohnort aussuchen spricht uns auch nicht sonderlich an.

Nesting Nomads – wie es zu unserem Namen kam

Wir haben, auch nach der Geburt unseres ersten Sohnes, kein Verlangen nach einem einzigen festen Wohnsitz. Wir können uns gut vorstellen auf Jahre oder Jahrzehnte so weiterzuleben wie bisher. Aber: wir sehen uns auch nicht als Reisende im engeren Sinne, sondern ziehen es vor an Orten die wir lieben zu bleiben, sei es für 2 Monate oder 7 Monate, sei es einmalig oder wiederkehrend.

Sobald wir einen Ort gefunden haben, der uns heimisch fühlen lässt, haben wir nicht mehr den Drang sofort herauszufinden, ob es noch etwas besseres gibt. Wir bauen also ein Nest (Nesting auf Englisch) und bewohnen dieses solange es uns gefällt. So war es schon auf unseren ersten Reisen, auch damals sind wir immer wieder lange an Orten hängen geblieben anstatt ein Rennen daraus zu machen.

2011 gab es Zuwachs in unserem Nest

Viele dachten unser Lebensstil würde sich schlagartig ändern durch die Geburt unseres ersten Sohnes Liam. Vieles hat sich dadurch natürlich auch geändert und manches davon werden wir sicher in diesem Blog thematisieren im Laufe der kommenden Jahre. Aber eines ist gleich geblieben: unsere langen Auszeiten und unser Wunsch in Thailand zu leben, wenn auch nicht permanent, aber doch zu einem Großteil der Zeit. Ebenso wie neue Orte und vor allem die Menschen dort kennen zu lernen.

Nomadische Familie im Digitalzeitalter

Vor allem vor diesem Hintergrund wollten wir unseren Blog umbauen, denn wir denken, dass es noch nicht viele Blogs zu den Themen „langzeitreisende Familien“, „nomadische Familien“ oder ähnlichem gibt – auf unseren Weg möchten wir euch gerne mitnehmen und euch zeigen, wie wir diesen bewältigen. Und natürlich hoffen wir darauf auch Gleichgesinnte zu stoßen.

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