Selber Autofahren in Thailand

von | 19. Feb, 2009 | Reisen - Tipps und Ziele | 0 Kommentare

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Wir waren fünf Tage mit dem Auto unterwegs in Thailand, gestartet sind wir in Bangkok und angekommen in Chiang Mai. Wir möchten gerne davon erzählen, was wir dabei erlebt haben.

Autofahren in Bangkok ist nervenaufreibend

Am Morgen des 13. Februars war es soweit, wir haben unseren Mietwagen zum Hotel geliefert bekommen. Wir schreiben das Jahr 2009, das Auto hat kein GPS und unsere Handys noch kein Navi. Die Verleihstation ist mitten in Bangkok und Nervosität war durchaus vorhanden. Wir sind zwar schon viel in Thailand mit dem Motorrad gefahren und in vielen Linksverkehr Ländern mit dem Auto (Australien, Neuseeland, Malaysia) aber noch nie in Bangkok. Und wer schon mal hier war, der weiss, dass der Verkehr nicht gerade verlockend wirkt.

Wir haben uns aber mutig in den Verkehr gestürzt und die Zufahrt zur Schnellstrasse gefunden. Leider sind die Straßenschilder nur in thailändischer Schrift beschriftet und das macht die Sache mit dem richtigen Weg finden nicht gerade einfacher.

An dieser Stelle mal etwas zum Verkehrsverhalten der Thais: es gibt so ein paar Verhaltensweisen, die recht unbegreiflich sind. Da wäre zum Beispiel das Einbiegen auf eine große Straße aus einer Nebenstraße, da ist es nämlich so, dass man einfach fährt ohne zu schauen, derjenige auf der Hauptstraße passt da schon auf. Tut er auch meistens, aber das geht auch mal schief. Aber man gewöhnt sich schnell daran und dann muss man sagen, dass es hier eigentlich ähnlich ist wie in Italien: man fährt zwar chaotischer und ohne viel Regeln, dafür aber nicht so stur und unflexibel wie in Deutschland. Niemand beharrt auf seine Vorfahrt, man nimmt Rücksicht auf die anderen und man hört fast nie jemanden hupen. Man fährt einfach eher miteinander als daheim, was das Fahren auf Dauer entspannender macht. Eine kräftige Prise davon würde dem deutschen Verkehrsverhalten durchaus gut tun.

Tempelanlagen in Ayutthaya und Affen in Lopburi

Aber zurück zu unseren Stationen nach der Abfahrt aus Bangkok. Erster Stopp war in Ayutthaya, nur etwa eine Stunde nördlich gelegen. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihre alten Tempelanlagen und -ruinen. Wir sind dann bei der herrschenden Bullenhitze auch fleissig die Tempel angefahren. Daneben gab es unter anderem noch tolle Lotusblumen im Garten hinter unserem Zimmer zu bewundern – und nach zwei Nächten sind wir dann auch schon weitergefahren, da die Stadt ausser Tempeln und Ruinen nicht viel zu bieten hat.

Auf dem Weg nach Sukkothai sind wir kurz in Lopburi stehen geblieben, der Stadt, die von Affen überbevölkert sein soll. Erstmal sind wir ewig durch die Gegend gekurvt ohne welche zu sehen und dachten schon, dass ist alles nur erfunden. Aber dann kam der erste auf dem Gehweg angewackelt und nachdem wir aus dem Auto gestiegen sind wussten wir: es ist wirklich so, wie es beschrieben wird. Die Affen waren überall, auf dem Gehweg, den Straßen, Strommasten, Stromkabeln und vor allem an den Häuserwänden. Bisher haben wir uns immer gefreut, wenn wir Affen gesehen haben, sei es in Angkor Wat oder in Singapur. Aber hier stellen die Affen wirklich eine Plage dar, sind total verdreckt, ziemlich lästig und machen vor allem einen unglaublichen Dreck. Ist auch ein komisches Gefühl wenn man auf dem Gehweg läuft und über einem ständig Affen am Stromkabel hängen und ihr Geschäft verrichten. Aber wenigstens haben wir das jetzt auch mal gesehen.

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Noch mehr Kultur in Sukkothai

Weiter ging es nach Sukkothai und die ganze Fahrt über waren die Straßen gesäumt mit strahlenden Reisfeldern in allen erdenklichen Grüntönen. Wir hatten Glück, denn oft sind die Felder ja abgebrannt oder frisch angepflanzt, aber jetzt war alles grün. Und wir haben das immer vergeblich in Vietnam gesucht. Sukkothai selbst war dann wieder ein Ort um Tempel zu besuchen.

An dieser Stelle kurz etwas zu den besuchten Anlagen in Ayutthaya und Sukkothai. Es sind durchaus schöne Anlagen, wobei die Ruinen in Ayutthaya quer verteilt sind auf das Stadtgebiet und damit etwas Flair vermissen lassen. Aber wenn man wie wir davor in Angkor Wat war, wirkt alles nicht so großartig, da Angkor einfach den Superlativ bezüglich dieser Bauwerke darstellt. Hinzu kommt noch, dass in Kambodscha die Tempel in einem großen Nationalpark liegen, wo man quasi von einer historischen Stätte zur nächsten gelangt, ohne dazwischen Hochhäuser zu sehen. Aber wir haben ja damals in dem Bericht schon viel davon vorgeschwärmt. Also nicht, dass das jetzt falsch rüberkommt: Ayutthaya und Sukkothai sind durchaus einen Besuch wert, aber vielleicht sollte man wenn dann zuerst dahin und sich Angkor für den Schluss aufheben – als Krönung sozusagen. Auch das besondere Gefühl, dass sich in Angkor durch das erleben des Sonnenaufgangs an den Tempeln eingestellt hat, hat bei den Thailändischen Städten völlig gefehlt, da die Anlagen erst um acht Uhr aufgemacht werden.

Chiang Mai und Umgebung

Wir sind dann weiter Richtung Chiang Mai gefahren und als wir endlich da waren, fühlten wir uns gleich heimisch. Ohne Stadtplan haben wir sofort unser Hotel gefunden und auch sonst ist hier alles sehr vertraut. Wobei man an dieser Stelle schon mal sagen muss, das unser reibungsloses Finden von Orten dem Chris zu verdanken ist, der noch dazu wie oben schon beschrieben halber Thai in Sachen Fahrstil geworden ist. Wir haben dann noch den Mietwagen dazu genutzt auf den Doi Suthep zu fahren, den Hausberg von Chiang Mai mit einer großen Tempelanlage. Nun haben wir die auch mal gesehen, nachdem wir schon mindestens zehn Mal in Chiang Mai waren.

Nördlich von Chiang Mai am Doi Saket

mt_gallery:Baan Chai Thung in Doi SaketAm nächsten Morgen sind wir dann von Chiang Mai aus noch nach Doi Saket gefahren, einem kleinen Ort 15 km nördlich. Grund dafür war das Baan Chai Tung Resort, eine kleine Anlage mit nur vier Bungalows, die einer Thai und ihrem deutschen Mann gehört. Wir haben die beiden vor Monaten im Fernsehen gesehen, als sie in einer der Auswanderershows begleitet wurden. Das Resort ist in der Wirklichkeit allerdings noch viel schöner als in dem Bericht, ein großer Teich, ein kleiner Pool und das alles eingerahmt von kleinen Reisfeldern. Dazu kommen herrlich gebaute Bungalows die geschmackvoll eingerichtet sind und wie die ganze Anlage vor allem in den Kleinigkeiten immer wieder die Liebe zum Detail zeigen. Den beiden ist es hier wirklich gelungen ein kleines Paradies zu bauen und wir hatten das Vergnügen deutsche Wurst und Schinken frühstücken zu können und uns lange mit Jürgen zu unterhalten.

Update 2013: Wir waren 2013 noch einmal hier, was wir auch beschrieben haben.

Kunsthandwerk und Krempel in Baan Tawai

Anschließend sind wir noch nach Baan Tawai gefahren, dem Handwerkszentrum der Gegend. Wahnsinn, was man da alles an Möbeln und Einrichtungsgegenständen bekommt und vor allem zu welchen Preisen. Teak-Tische fürs Wohnzimmer schon für 50 Euro usw. Auf jeden Fall einen Besuch wert wenn ihr in der Nähe seid. Man kann die Sachen aber auch direkt von hier mit einer der unzähligen Speditionen verschiffen lassen.

Update 2015: Inzwischen sind wir viele Male mit dem Auto in Thailand rumgefahren. Ein Problem war es nie, aufregend jedes mal. Die Strassen im Norden sind kurvenreich und zum Teil sehr holprig. Manchmal sehr ruhig, phasenweise stark befahren. Gerade die Fahrt von Mae Sai zurück nach Chiang Mai haben wir nun drei mal mittags rum gemacht und jedes mal ist uns die Hektik, die in der Luft lag, aufgefallen. Es scheint keine Gute Zeit zu sein für diese Strecke. Der Hinweg ist jedesmal entspannter als der Rückweg. Es werden wahnwitzige Überholmanöver unternommen, von Autos vor und hinter uns sowie dem entgegenkommenden Verkehr. Jedesmal sind wir froh, wenn wir das hinter uns haben. Auch eine Fahrt nach Bangkok rein haben wir unternommen, diesmal aber mit Navi was das ganze schon fast zu einfach gemacht hat.

 

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