Fliegen mit einem Vierjährigen – man lernt nie aus!

von | 19. Nov, 2015 | Freies Leben als Familie, Reisen - Tipps und Ziele | 3 Kommentare

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Wir haben inzwischen ja eine gewisse Erfahrung mit Langstreckenflügen, zumal wir ja auch schon zwei Mal mit Liam nach Thailand geflogen sind. Bisher waren wir große Verfechter von Flügen mit Umsteigen auf halber Strecke, z.B. in Dubai bei Flügen mit Emirates. Und obwohl wir damit auch immer ganz gut gefahren sind, hat uns doch die damit verbundene lange Reisezeit immer ein wenig gestört. Dieses Mal haben wir es gewagt vom altbekannten (und altbewährten) abzuweichen und einen Direktflug zu buchen von München nach Bangkok.

Wie es dazu kam – Gründe für unseren Direktflug

  1. Diesmal war der Preisunterschied zwischen Direktflug und Flug mit Umsteigen nicht so groß und erfahrungsgemäß geben wir bei dem Zwischenstopp auch meist viel Geld für Essen und Trinken und Zeit totschlagen aus.
  2. Wir wollten die Anzahl der Reisestunden verringern. Anstrengend ist es egal wie, aber umso kürzer umso besser.
  3. Wir lieben wohl das Unbekannte und den Nervenkitzel.

Preislich war es so, dass uns ein Gabelflug mit Thai Airways von München-Chiang Mai (kurzer Zwischenstopp in Bangkok) und Rückflug Bangkok-München nur ca. 150 € mehr gekostet hat als ein vergleichbarer Flug mit Emirates. 

Die Wahl der Startzeit ist entscheidend

Unser Flug startete um 14.00 Uhr in München und war somit zeitlich nicht ideal, dessen waren wir uns bewusst, allerdings hatten wir keine Wahlmöglichkeit. Unser Rückflug im Juli startet dann kurz nach Mitternacht, ob das dann besser ist? Andererseits, gibt es das überhaupt die genau richtige Startzeit bei Flügen? Und so dachten wir uns: auf ins Abenteuer!

Anfangs war noch alles super, Liam hat Film geschaut (Minions, na endlich hat auch unser armes Kind diesen Film gesehen) und sich auch anderweitig die Zeit vertrieben. Wir konnten auch in Ruhe einen Film schauen, deshalb war die Stimmung recht gelöst. Nach dem Essen wurde es im Flugzeug bald dunkler und die Leute fingen an zu schlafen. Wir dachten uns, ideal wenn er nun auch schläft, dann kommt er ausgeruht an (und wir auch) und kann den ganzen Tag durchhalten um dann erst wieder abends zu schlafen. Sonst ist das mit dem Jetlag nämlich ungünstig, haben wir vor etlichen Jahren mal falsch gemacht mit dem Nickerchen nach der Ankunft. 

Die Freude währte nur kurz – eine Art Nickerchen musste reichen

Das Kind wollte zwar erst nichts von schlafen hören, hat sich aber dann der elterlichen Übermacht gebeugt und war auch ruck zuck eingeschlafen. Wir auch bald hinterher und es fing also ziemlich vielversprechend an. Leider war es zeitlich wohl doch noch etwas zu früh, denn nach 1,5 Stunden (normale Mittagsschlafzeit) war das Kind wieder hellwach. Wir damit leider auch und das war es dann. Die restlichen 6,5 Stunden mussten wir in einem ruhigen Flugzeug zurecht kommen. Mit viel Geduld, Spielen und dank der Bordunterhaltung ging das auch, entspannend ist aber etwas anderes. 2 Stunden vor der Landung gab es noch einmal etwas zu Essen und wir sind dann mit einem schon wieder müden Kind gelandet.

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So das war nun nicht ganz wie geplant, aber nach 10 Stunden waren wir zumindest schon mal in Bangkok. Wären wir schon am Ziel gewesen, hätten wir ins Hotel fahren und uns noch einmal bis Mittag hinlegen können – klingt eigentlich empfehlenswert, oder? Das nächste mal lassen wir das Kind noch 1 Stunde länger wach, dann schläft es vielleicht sogar auch bis zur Landung durch, aber ob es auch noch während des Frühstücks und dem damit verbundenen Lärm geschlafen hätte, ich bezweifle es sehr.

Unsere Reise war noch nicht zu Ende 

Chris und Liam schlafen im Flugzeug

Nach all dem Stress schläft Papa sogar sitzend über dem Kind ein

Wir hatten nun aber noch 3,5 Stunden Aufenthalt in Bangkok, da wir einen Anschlussflug nach Chiang Mai hatten. Den haben wir mit viel Kaffe und heisser Schokolade sowie Rolltreppen fahren hinter uns gebracht. Leider sind die Spielplätze für Kinder noch immer recht rar in den Flughäfen. Kaum waren wir dann an Bord des 1 Stunden Fluges, ist unser Kind vor lauter Müdigkeit (es war mittlerweile 3 Uhr nachts für uns nach alter Zeit) mit dem Kopf auf Papas Schoß eingeschlafen. Dieser Schlaf war dann so gut wie kaum einer davor. Liam hat das Aussteigen, Koffer holen, Mietwagen in Empfang nehmen und das Einchecken im Hotel verschlafen. 30 Minuten hat er sogar noch auf der Couch in der Hotellobby gelegen, da das Zimmer noch nicht frei war. (Man sollte bei einer morgendlichen Ankunft immer bedenken, dass die meisten Zimmer erst ab 14.00 Uhr frei sind) Dann haben wir ihn in das Hotelbett gelegt und uns dazu. Nach 2 Stunden hat der Wecker geklingelt, damit wir nicht bis zum Abend durchschlafen. Auch da hat es etwas gedauert bis das Kind wach war. Dann aber doch recht erholt und gut gelaunt. Wir auch einigermaßen und bis am Abend um 11.00 Uhr sind wir dann noch wach gewesen. Inklusive Besuch im Shoppingcenter und Abendessen. Dann haben wir alle am nächsten Morgen bis um 9.30 Uhr geschlafen, und das war eine Premiere für unser Kind. 

Fazit der diesjährigen Flugerfahrung mit vergangenen Flügen

Alles in allem, war es doch ein gelungener Flug, ob er aber nun leichter war, als ein Flug mit Umsteigen, ist schwer zu sagen. Ich glaube mit ganz kleinen Babys und mit Kindern ab 3 Jahren würde ich den Direktflug immer vorziehen so lange er nicht nur tagsüber ist. Liam kann inzwischen ohne Probleme stundenlang vor dem TV unterhalten werden, etwas was er sonst nie darf und sich dementsprechend im Flugzeug darauf freut.

Bei Kindern zwischen 1 Jahr und 3 Jahren, gerade wenn sie so aufgeweckt sind wie unserer, kann ich es mir nur schwer vorstellen. Wer eines von diesen ruhigen Kindern hat, die selbst in dem Alter schon stundenlang alleine spielen, der braucht sich ja eh keine Gedanken zu machen und kann fast nichts falsch machen bei der Buchung. 

Für uns wird wohl auch weiterhin der Flug Thailand – Deutschland immer mit etwas flattrigen Nerven verbunden sein. Denn trotz aller Übung steht man immer wieder vor neuen Situationen die es zu meistern gibt.

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