Ende 2006 waren wir auf unserer letzten Station in Südthailand in Khao Lak und haben es sehr genossen. Der Strand war paradiesisch und noch nicht sehr voll, die Menschen sehr nett und das Essen gut. Was will man also mehr

In der Früh sind wir mit dem Bus von Phuket in zwei Stunden nach Khao Lak gefahren, die Straße zum Strand entlang gegangen und im ersten Hotel (und weit und breit dem schönsten in der Preisklasse) geblieben – dem Nangthong Bay Resort. Alles war total entspannt und um 12 Uhr Mittags sind wir schon Cocktails schlürfend im Pool gelegen, der neben einer Poolbar auch Massagedüsen hat! Auch das Zimmer ist super groß und sehr schön. Nach einem langen Strandspaziergang haben wir einen ersten Eindruck von Khao Lak bekommen, der voll und ganz positiv ausfällt.

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Wir sind Victoria, Chris und Liam und möchten euch von unserem Leben in Thailand, Deutschland und im Rest der Welt erzählen.

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Wunderschöner Strand und einsam obendrein

Die Hotelanlagen an den Stränden von Khao Lak, gehören definitiv zu den schönsten, die wir in Thailand gesehen haben: ob elegant oder schlicht, nobel oder charmant, jeder dürfte hier sein kleines Paradies direkt am Strand finden, es sei denn man möchte für 6 Euro übernachten, das ist dann doch eher schwierig. Aber man bekommt hier wirklich viel fürs Geld. Wir hätten alleine an den 3 Kilometern rechts und links von unserem Hotel sechs Anlagen, die wir jedem ohne Bedenken empfehlen würden, von knapp 20 Euro bis 200 Euro das Zimmer.Der Strand ist schön breit, wahnsinnig lang, sauber und vor allem im krassen Gegensatz zu Phuket menschenleer. Es gibt ganze Abschnitte an denen kein einziger Mensch zu sehen ist und selbst vor den wenigen Hotels am Strand sind nicht viele Leute. Es gibt keine Strandanimation, keine Jetskis und keine knatternden Motoren… herrlich!Die abendlichen Sonnenuntergänge sind fantastisch und laden zum träumen ein.

Update 2015: Leider waren wir seitdem nicht mehr da, können also nicht versprechen ob das immer noch so ist. Das Jahr in dem wir da waren war die erste Saison nach der Tsunami Tragödie und viele Hotels und auch Infrastruktur befand sich noch im Stadion des Wiederaufbaus.

Der Tsunami hat Khao Lak schwer getroffen

Manch einer der schon einmal hier war wird wohl viele Lokale und Läden vermissen. Der Grund dafür ist die traurige Tatsache, dass Khao Lak sehr schwer von dem Tsunami getroffen wurde. Obwohl wir auch auf Ko Phi Phi durch Erzählungen anderer, wie es dort vorher aussah, ein Gefühl für das Ausmaß der Tsunami-Schäden bekommen haben, wird hier erst richtig klar, welche Schäden tatsächlich entstanden sind.

Während andernorts die Aufräumarbeiten schon abgeschlossen sind, zeigen in Khao Lak die großen Baustellen direkt am Strand und kurz dahinter, dass man immer noch mit dem beseitigen der Schäden und dem Aufbau neuer Anlagen beschäftigt ist. Die Welle ging hier immerhin bis zu vier Kilometer ins Landesinnere. Markierungen am Wegrand zeigen immer wieder den Wasserpegel von damals. Wenn man dann so 500 Meter vom Strand entfernt ist und sieht, dass der Wasserpegel bei vier Metern lag, wird einem vieles klar über die schiere Gewalt der Welle. Aber eins steht fest: Khao Lak ist definitiv bereit wieder Touristen zu empfangen, wir haben hier auch schon sehr viele nette Menschen getroffen, ein weiterer Unterschied zu Phuket.

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Von dem Baulärm sind wir überhaupt nicht betroffen, die Baustelle neben unserem Hotel macht nicht sehr viel Lärm, kein Wunder so heiss wie es ist. Ansonsten ist es hier wie im Paradies, einsame Traumstrände, schöne und gleichzeitig bezahlbare Hotels und ein kleiner Ort der so einiges an Restaurants und Läden zu bieten hat.

Und das Beste: so vielen netten und liebenswürdigen Leute sind uns bisher nirgends begegnet. Hier stimmt das Klischee der immer freundlichen Thais wirklich, selbst die Verkäufer vor den Schneidereien und Taxifahrer sind nie aufdringlich. Es ist einfach schön hier.

Wer etwas mehr sehen möchte, kann sich die vielen Nationalparks in der Nähe anschauen, wir haben das nicht werden es aber sicherlich einmal nachholen.

Unser nächster Stopp war mal wieder in Bangkok.