Grüne Hügel und Berge? Neuseeland hat noch viel mehr zu bieten!

von | 31. Jan, 2007 | Neuseeland, Reisen - Tipps und Ziele | 2 Kommentare

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Man hat ja manchmal den Eindruck, Neuseeland hätte nur grüne Hügel, Schafe und Berge. Aber was wir bisher gesehen haben bei unserer Tour durch Northland waren vor allem faszinierende Strände und Buchten, darunter der wohl schönste Sandstrand unserer gesamten bisherigen Reise! Und Sanddünen gibt es, als sei man in der Sahara!

In unseren ersten Tagen in Neuseeland standen folgende Orte auf dem Programm:

  • Whangarei – Bay of Island
  • Kawakawa
  • Paihia
  • Cape Reinga- Spirits Bay- 90 Mile Beach
  • Orewa – Auckland.

Bay of Islands – Strände und Inseln

Nach unserem Aufenthalt in Whangarei sind wir am Sonntag weiter nach Norden zur Bay of Islands gefahren, einer, wie der Name schon sagt, herrlichen Bucht mit vielen kleinen Inseln.

Auf dem Weg dahin bestand Vici auf einen Besuch der Hundertwasser Toiletten in Kawakawa, dem ersten Bau Hundertwassers auf der Südhalbkugel. Nun gut, es waren halt leider nur öffentliche Toiletten.

Unser Campingplatz nahe Paihia war mal wieder aus der Gattung idyllisch gelegen, etwas im Hinterland direkt an den Haruru Wasserfällen (eher kleinere Fälle). Wir haben uns dann am Abend mit unserem Nachbarn unterhalten, einem Kiwi, der mit seiner Familie auch erstmals im Northland war. So ist es ja oft, der war auch schon sonstwo überall aber das eigene Land kennt man kaum – wie wir. Was witzig daran war, wir wissen jetzt definitiv, was das besondere am „Strine“ genannten Englisch hier ist – nahezu kein Vokal wird so ausgesprochen wie im Rest der englischsprachigen Welt. Das i wird z.B. oft wie ein u ausgesprochen, z.B. in fish oder auch in night. Das macht die Konversation dann doch anstrengend, aber man gewöhnt sich schon dran.

Am nächsten Tag haben wir uns noch ein wenig die Bucht angeschaut und sind dann weiter Richtung Norden, das Cape Reinga ganz oben war das Ziel. Die Distanzen hier sind ja kein Vergleich zu Australien – aber die Zeiten, die man braucht sind ähnlich. Wir sind zwar nur knapp 250 km gefahren, wenn man davon aber alleine 70 auf Schotterstraßen unterwegs ist und auch sonst kaum mal einen Kilometer geradeaus fährt – da sinkt der Schnitt rapide ab. Die Kurven hier auf den Landstraßen sind doch recht vielzählig und unsere Rennsemmel ist da nicht gerade ideal, wenn es dann auch noch kurvig bergaufgeht ist der zweite Gang der beste Freund. Ach ja, was noch erschwerend hinzukommt: Kiwis können nicht Auto fahren. Wir sind inzwischen echt begeistert vom deutschen Führerscheinsystem. Das kostet den einzelnen zwar einiges an Zeit und Geld, dafür darf nicht jeder, der mal ein paar Stunden privat (also mit seinem Papa oder so an der Seite) geübt hat und dann bei der Prüfung nicht an einen Baum gefahren ist, auf die armen anderen Menschen losgelassen werden. Verkehrsverständnis bei Spurwechsel oder Einscheren? Gleich null. Wir sind ja echt von jeder Seite vorgewarnt worden, aber die sind noch schlimmer als in Australien, das heisst schon was.

Cape Reinga – die Nordspitze Neuseelands

Die (befahrbare) Nordspitze selbst hat traumhafte Aussichten zu bieten und auf dem Weg dorthin gab es unter anderem riesige Sanddünen am 90 Mile Beach zu bewundern (der aber nur 60 Meilen lang ist), der auf jedem Fall einen Besuch wert ist. Cape Reinga ist auch ein für Maori sehr wichtige heilige Stätte. Nachdem die Seelen der verstorbenen am 90 Mile Beach entlang zum Kap gewandert sind verlassen sie über die Wurzeln eines Baumes die Insel ins Meer um dann bei den ca. 50 km nördlich gelegenen Three Kings Islands nochmals aufzutauchen, ein letztes Mal Lebewohl zu sagen und dann zu entschwinden.

Die Spirits Bay – einer der schönsten Strände überhaupt

Übernachtet haben wir dann in der traumhaften Spirits Bay, 40 Schotterkilometer südöstlich von Cape Reinga. Der Campingplatz dort gehört zu den unzähligen Plätzen des Department of Conservation (DOC), die sich im Grunde durch ihre einsamere Lage und ihre sehr bescheidene Ausstattung auszeichnen, dieser hatte kalte Freiluftduschen und Klos, das war’s.

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Die Lage war dafür umso unbeschreiblicher, direkt hinter einer der schönsten Buchten auf der gesamten bisherigen Reise. Flankiert von einem Hügel auf dem Kühe und Pferde grasten – zwei davon standen zum Sonnenuntergang eine Stunde regungslos auf dem Kamm und schauten auf das Meer. Und der Sonnenuntergang war dann letztlich auch ein Traum. Etwas negatives an dem Ort? Da wären die 100.000 Moskitos zu nennen, die einen in den Schlaf surren. Wir dachten zuerst die wären nur alle draussen an unserem Fliegengitter von den Fenstern im Dach. Aber nachdem wir mal genauer hingeschaut haben, wurde schnell klar, dass schon unzählige im Camper waren und wir gingen auf die Jagd – mehr oder minder erfolgreich, wir haben uns dann noch eingeschmiert und hatten weitestgehend Ruhe. Aber jetzt wissen wir zumindest, warum diese Mistviecher als Plage in vielen Landesteilen gelten.

Kauri Bäume, die breit wie Häuser sind

Am Dienstag sind wir schließlich wieder zurück Richtung Auckland aufgebrochen, parallel zum 90 Mile Beach, der ja witzigerweise zum offiziellen Strassennetz gehört. Nachteil ist, dass man unter Umständen und vor allem ohne Allrad im Sand steckenbleibt und wenn dann die Flut kommt – braucht man ein neues Auto! Auf den insgesamt knapp 500 Kilometern zurück haben wir schließlich auch noch dem größten Kauri Baum Neuseelands einen Besuch abgestattet – 1200 Jahre alt, 18 Meter hoch und knapp sechs Meter breit, sehr imposante Erscheinung!

Die Landschaft war auf der gesamten Fahrt geprägt von endlosen grünen Hügelketten und Wäldern, Natur wie im Bilderbuch. Abends sind wir dann auf einem Campingplatz in Orewa eingekehrt, um am nächsten Morgen nur noch einen Katzensprung von Auckland entfernt zu sein. Und auch hier wieder eine herrliche Bucht, wir hätten wirklich nicht gedacht, dass Neuseeland so ein Traum ist bezüglich Buchten und Meer. Diesen Abend haben wir uns dann nicht eingeschmiert und ich (Chris) hab heute gezählte 20 Mückenstiche.

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