Die erste Reise mit Kind – so war das bei uns

von | 4. Nov, 2012 | Die erste Reise mit Liam 2012 / 2013, Reisen - Tipps und Ziele | 0 Kommentare

 

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Dieser Trip reiht lauter „Erste Male“ aneinander. Der erst Flug mit Kind lief schon mal viel besser als befürchtet, die Thais lieben Liam wie schon von uns erwartet – aber die Fahrt nach Koh Mak war dann doch ein eher schwieriges Unterfangen. Nun sind wir aber auf unserer kleinen Trauminsel angekommen und mit uns nicht viele andere, da hier die Hauptsaison noch nicht angefangen hat! Die ersten Tage lassen uns schon mal die Feststellung treffen, dass Reisen mit einem kleinen Kind, na ja sagen wir es mal so, „anders“ ist!

Viel Verweilen und wenig Reisen

Unsere Pläne sind recht schnell beschrieben: erstmal für ein paar Wochen ans Meer, dann ab nach Pai zu unseren ganzen Freunden, die wir seit 2,5 Jahren (!) nicht gesehen haben. Dort werden wir uns ein Haus suchen und verweilen. Unsere Wohnung ist untervermietet bis Mitte Mai, Rückflug ist Ende Mai angepeilt. Wir werden Pai einige Male verlassen, z.B. um unsere Visas zu erneuern (evtl. Mal nach Luang Prabang fliegen). Ausserdem kommen Chris‘ Eltern aller Voraussicht nach im Februar und März für ca. 8 Wochen zu Besuch, denen werden wir auch ein bisschen was von Thailand zeigen und natürlich auch wieder ans Meer fahren. Also wie man sieht schon, keine sehr ehrgeizigen Reisepläne, aber dafür waren wir ja auch ohne Kinder nie wirklich bekannt.

Der erste Flug mit Kind war gar nicht schlimm

Am 28. Oktober ging es abends in den Flieger – und unser Kind (13 Monate alt) ist vorher auf dem Weg dahin schon eingeschlafen, musste aber für den Security-Check aus dem Tragetuch und ab da war er voll da. Ist ja auch zu aufregend so ein Flughafen und das Flugzeug und überhaupt, genau das richtige für unseren kleinen neugierigen Entdecker.

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Wir sind Victoria, Chris und Liam und möchten euch von unserem Leben in Thailand, Deutschland und im Rest der Welt erzählen.

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Wir hatten zugegebener Maßen ziemlichen Respekt vor unserem ersten gemeinsamen Flug, aber der erste Teilflug nach Dubai war ein Spaziergang. Chris wurde auf einen anderen Platz versetzt, so dass Liam auf einem eigenen Sitz geschlafen hat, die Beine über Vici gelegt. Wir hatten auch noch Glück mit unseren Sitznachbarn, zwei lustigen Österreicherinnen, die wenn er denn mal wach war mit ihm rumgealbert haben. Beim Zwischenstopp in Dubai fand Liam es lustig mal in einem Buggy zu sitzen (wir haben ja keinen), noch lustiger fand er es aber den Buggy selbst zu schieben!

Update 2015: Mittlerweile haben wir einmal das Flughafen Hotel in Dubai (im Transitbereich) ausprobiert und können nur sagen, sehr empfehlenswert. Ein tolles Hotel und die Lage ist unschlagbar. Wenn ihr mal einen langen Zwischenstopp in Dubai habt, dort eine Nacht bleiben müsst oder auch einen akuten Krankheitsfall habt, schlagt zu. 

Flug mit einem Kind als Nachbarn – noch besser

Kurz darauf ging es ab in den nächsten Flieger, wieder Glück mit den Sitznachbarn, eine Thai mit Ihrer 18 Monate alten Tochter. Aber die beiden Kinder haben erstmal die ganze Zeit geschlafen und sind dann witzigerweise gleichzeitig ohne erkennbaren Zusammenhang wach geworden, so dass auch der weitere Flug recht angenehm verlief. Liam musste zwar dauernd durch das Flugzeug laufen und hat sich dabei auch ein blaues Auge abgeholt – aber davon abgesehen lief es super!

In BKK bei der Passkontrolle konnten wir zum ersten Mal von unserem neuen Status als Eltern profitieren: anstatt sich wie alle 200 Leute vor uns anzustellen wurden wir von einer Grenzbeamtin zur Seite gewunken und zu einem Schalter gebracht, an dem genau eine Person vor uns dran war.

Erschöpft von einem langen Tag

Wir sind mit dem Taxi ins Hotel gefahren und dann war es auch gut für einen Tag. Wir sind recht schnell ins Bett gefallen (hat eh gepasst, denn es war ja schon 8 Uhr abends als wir ins Hotel kamen) und haben am nächsten Morgen gleich mal das Frühstück verschlafen! Die zwei Tage in Bangkok gingen dann auch schnell vorbei, wir mussten noch einige Dinge besorgen und Liam war die meiste Zeit auf dem Arm und im Tragetuch unterwegs.  Doch egal ob getragen oder selbst laufend, er war überall sofort die große Attraktion, alle möglichen Leute haben ihn angelacht und gerufen und er hat es sichtlich genossen – ausser wenn jemand die Arme ausgestreckt hat um ihn zu halten, dann hat er sich schnell an uns geklammert.

Ab nach Koh Mak, das Meer ruft

Nach drei Nächten sind wir dann um 8 Uhr morgens (wir mussten Liam sogar wecken!) mit dem Taxi Richtung Koh Mak aufgebrochen, den Bus zu nehmen haben wir uns nicht getraut, da wir Angst hatten er wolle dort rumlaufen und eigentlich war das auch eine gut Idee.  Den ersten Teil der 4,5 stündigen Fahrt hat er wieder verschlafen und als er wach war schien die Welt auch in Ordnung. Bis ihm dann schlecht wurde und er zweimal sein eben gegessenes/getrunkenes wieder rückwärts konsumiert hat. Leider über sich und Vici. Das machte die Fahrt dann doch zu einem eher zweifelhaften Vergnügen. Mal schauen, ob wir für den Rückweg den mehr als doppelten Preis ignorieren und lieber fliegen. Nur zur Relation, die Busfahrt hätte für uns zusammen keine 15 Euro gekostet, das Taxi 80 und der Flug 180. Die knapp einstündige Speedbootfahrt nach Koh Mak selbst war dann wieder wunderbar, Liam war topfit und gut gelaunt, dann macht das doch gleich mehr Spaß!

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In Koh Mak gehen die Uhren langsamer

Jetzt sind wir seit dem 1.11. auf Koh Mak und es hier hat sich in unserer fast 4-jährigen Abwesenheit nicht wirklich viel verändert. Immer noch Traumstrände, immer noch recht entspannt. Im Moment sogar sehr entspannt, weil die Hauptsaison noch nicht angefangen hat und einige Lokale zu haben und die Unterkünfte entweder schwach ausgelastet oder sogar noch geschlossen sind. Uns soll es recht sein, wir wollten ja Ruhe, deshalb sind wir zuerst hierher und nicht direkt nach Pai gefahren. Wobei das mit der Ruhe – die definiert sich halt einfach etwas anders mit einem einjährigen Kind.

Ein kleiner Auszug aus Liam’s Programm sieht grob gesagt wie folgt aus (keine chronologische Reihenfolge, im Zweifel auch alles gleichzeitig möglich!)

  • Aufstehen und erstmal überprüfen ob der Bungalow noch der Gleiche ist (man kann ja nie wissen, so oft wie er in den letzten Wochen Unterkunft wechseln musste) und ob auch noch alles da ist
  • Wir haben ihm einen Besen besorgt, und damit muss auch regelmäßig die Terrasse vom Sand befreit werden
  • Im Sand spielen, wobei das mit nacktem Hintern nicht immer angenehm ist – aber der Sand muss nun einmal vom Strand in das Gummiboot, dass wir mitgenommen haben (nur ein kleines für ihn!) – oder wir nutzen das Boot als Badewanne. Der eigentliche Sinn eines Gummiboots wurde für doof erklärt und entsprechend ignoriert.
  • Baden im Meer ist auch lustig, aber zuerst nur auf dem Arm von uns, selbst ging er nicht ins Wasser weil die tosende Brandung ihn abgeschreckt hat – die Wellen sind ca. 4 cm hoch! Aber seit heute trotz er auch dieser Gefahr und ist mal an der Hand und dann auch ohne bis in hüfthohe Wasser gerannt. Wir nehmen mal an, dass er die nächsten Tage schwimmen lernt wie ein Fisch.
  • Tiere entdecken, vor allem Hunde. Dann heisst es auch sofort „wuffwuff“, was soviel heisst wie lebendiges und behaartes oder gefiedertes Lebewesen, also nicht nur bei Hunden gesagt werden kann sondern auch bei Vögeln oder Katzen! Man lernt nie aus!

Schlafmangel hat man auch im Paradies

Ihr seht, schon eher stressig so ein Tag als Eltern, äh ich meine als Baby! Das mit dem Schlafrythmus klappt schon ganz gut, statt um 6 Uhr abends geht er jetzt so ab 9 oder auch 11 ins Bett, was den Vorteil hat, dass er morgens auch nicht um 6 aufwacht wie daheim sondern um kurz nach 6. Aber er fängt schon wieder an das Ganze etwas nach vorne zu verschieben, uns schwant übles.

Das mit dem Essen gestaltet sich leider noch eher schwierig, also nicht bei uns, wir sind absolut glücklich! Aber Liam mag bisher Obst nicht so richtig und ansonsten probiert er alles aber irgendwie ist ihm wohl zu heiss, er trinkt wieder recht viel bei Vici und isst seinen Getreidebrei, von dem wir glücklicherweise etliche Packerl mitgebracht haben. Ach ja, nachdem er bisher keine Gläschenkost kannte haben wir für den Flieger etwas dabeigehabt, für alle Fälle. Aber er verschmäht alle Sorten, die zur Auswahl standen, gutes Kind! Wir finden schon noch etwas essbares, spätestens in Pai werden wir auch wieder selbst für ihn kochen können! Bis dahin bleibt es aber spannend. Letztens hat er schon Reis mit Kokosmilch gegessen und Reissuppe mit Huhn, allerdings in sehr überschaubaren Mengen.

Zu den allgemeinen Dingen hier: es ist warm, man könnte auch sagen heiss. Tagsüber so zwischen 30 und 35 Grad, nachts um die 25. Wir haben auf Koh Mak ein Zimmer mit Klimaanlage, inzwischen sind wir ganz froh drüber.

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