Nach unserem neunstündigen Flug von Bangkok nach Sydney sind wir am Donnerstag in der früh um sechs Uhr in Sydney gelandet. Und eins steht definitiv fest: der Auftakt war super und ist kein Vergleich mit den Schocks in Bangkok, ganz im Gegenteil. Aber immer schön der Reihe nach.

Donnerstag um 17:00 war es soweit, unser Flugzeug von Bangkok nach Sydney machte sich auf den Weg. Und nach neun Stunden waren wir um sechs Uhr morgens Ortszeit am Ziel. Alleine der Blick auf die Stadt und ihre Wolkenkratzer beim Landeanflug war schon faszinierend. Dann raus aus dem Flughafen und welch eine Freude: keine schreienden und feilschenden Taxifahrer, stattdessen wird einem von einem netten jungen Mann ein Platz zum warten zugewiesen – kurz danach kommt ein Taxi und nimmt uns mit. Alles so entspannt, auch mal wieder schön.

Paddington und seine Terrace Houses – unser neues Zuhause

Es ging dann mit diesem Taxi in den Stadtteil Paddington, wo wir bei Juliana und Mark wohnen dürfen, so lange wir in Sydney sind. Und auch da gingen die positiven Erlebnisse gleich weiter: wir wurden herzlich von Juliana und Mark empfangen, sogar ein Frühstück wartete schon auf uns und wir haben uns sofort wohl gefühlt. Wir haben sogar ein eigenes Zimmer und die Wohnung, in einem typischen Terrace House, ist total schön, sowas würden wir gerne in Deutschland sehen. Hier besteht der gesamte Stadtteil aus maximal zweistöckigen Häusern, keine zwei sehen gleich aus und dennoch passt alles so schön zusammen. Und auch die Wohnung selbst ist so schön und liebevoll eingerichtet, wenn wir mal wieder eine Wohnung einzurichten haben hoffen wir doch sehr, dass uns Juliana beratend zur Seite steht.

Nachdem die beiden zur Arbeit sind wollten wir uns eigentlich nur kurz ausruhen, aber daraus wurde dann doch ein Nickerchen von fünf Stunden. Als wir dann endlich wach waren dachten wir uns, ein Spaziergang kann nicht schaden. Also ab nach draußen und Richtung City. Wir waren sofort hin und weg von dem ganzen Stadtbild hier in Paddington. Ein herrlicher Spaziergang, nach den Straßen mit den Wohngebäuden auf eine Hauptstraße mit vielen Läden und Lokalen, in den ersten Park (Hyde Park) mit schönen Grünflächen, ins Bankenviertel mit imposanten Gebäuden, wir kamen aus dem Schwärmen nicht mehr raus.

Ein Spaziergang durch Sydney

Wir gingen noch etwas weiter, schauten um die Ecke und was sieht man dann? Die Harbour Bridge und das Opera House, beides kannte man von zig Fotos und Filmen, und gerade eben deshalb war es umso faszinierender diese Bauten in Natura zu sehen, mit dem Meer und den vielen Booten drumherum.

Wir sind dann durch den Botanischen Garten in unseren bisherigen Lieblingsstadtteil gegangen, zumindest was den Namen betrifft: Wooloomooloo. Auf den Weg zurück nach Paddington haben wir dann auch noch etwas von Kings Cross gesehen und sind schließlich wieder in „unserer“ Wohnung angekommen.

Entspannt Ausgehen in Sydney

Die Entscheidung, dass wir mit Juliana noch auf ein Bierchen in eins der umliegenden Pubs oder so gehen war schnell getroffen. Netterweise hat Juliana ihren Kleiderschrank (wow nur tolle Kleider) für Vici geöffnet, da in unserem Gepäck nichts schickes dabei war. Auch die Schuhgröße hat gepasst und so haben wir uns auf den Weg gemacht, Sydneys Partyvolk zu erleben. Nach dem ersten Pub sind wir dann wieder die Oxford Street runtergegangen, als von einem Balkon und dem dahinterliegenden Festsaal Musik und feiernde Menschen zu hören waren. Neugierig wie wir sind ging es einfach an dem netten Türsteher vorbei und schon hatten wir eine Flasche Bier, kleine Häppchen und gute Stimmung und all das kostenlos, ist Australien nicht cool.

Als die Feier zuende ging sind wir dann noch in ein paar andere Clubs, die sich in der Oxford Street aneinander reihen und haben einfach die Stimmung genossen – Australier feiern wohl gern, vor allem am Wochenende. Der lange Flug zeigte dann aber doch langsam seine Wirkung und so sind wir dann auch um zwei Uhr ins Bett gefallen, wir hatten ja auch wirklich einen erlebnisreichen ersten Tag – und vor allem einen sehr schönen. So kann es weitergehen.

Samstag haben wir dank des Jetlags bis mittag geschlafen, dann die Umgebung erkundet und waren auf dem bekannten Paddington Markt. Am Abend haben wir uns dann mit Juliana und Mark (der um 24 Uhr auch endlich zu arbeiten aufhören durfte) die Ausgehkultur in Darling Harbour angeschaut. Bars, Kneipen, Pubs, Restaurants und Clubs, alles nebeneinander und wunderschön am Hafen gelegen. Zurück ging es wieder mal zu Fuss, man läuft sich hier echt die Hacken wund, aber das tut auch wiederum richtig gut nach den faulen Wochen in Pai.

Die Strände Sydneys – Wellen und Wind

Am Sonntag war wieder ausschlafen angesagt, also das ist vielleicht anstrengend. Nachmittag sind wir dann zusammen an den Strand, Bronte Bay war unser erstes Ziel. Das Meer hier ist schon etwas anderes: erstens ist es für unser Empfinden saukalt und zweitens gibt es riesige Wellen. Wir sind sogar am überlegen, ob wir nicht einen Surfkurs machen sollen (daraus wurde nichts). Was uns etwas überrascht sind die Temperaturen: es ist nicht übermäßig heiss, sprich deutlich unter 30 Grad. Dazu kommt dann eine kräftige Brise, was dafür sorgt, dass die Vici sogar im Sand in der Sonne liegend gefroren hat. Gut, jeder der sie kennt weiss, dass das auch recht schnell geht. Aber es ist wirklich noch nicht heiss.

Anschließend sind wir dann noch bis zum Bondi Beach (man spricht es Bondai) geschlendert und haben uns von den herrlichen Buchten und den dahinterliegenden Häusern und Villen beindrucken lassen. Das hat schon was, so ne Terasse mit Blick auf den Ozean. Also wir könnten uns durchaus vorstellen, hier eine zeitlang zu leben, vielleicht mit einem Work-and-Travel Visum für ein Jahr, mal schauen ob das was wird.

Popcorn nur in salzig – komisch

Den Abend haben wir dann mit einem Kinobesuch ausklingen lassen, endlich mal wieder ins Kino nach über zwei Monaten. Wir natürlich an den Tresen und nen Eimer Popcorn gekauft. Genüsslich die ersten Stücke in den Mund werfen und dann? Das war salzig. Aber hier anscheinend schon, denn es gibt nur salziges, süßes gibt es nur in abgepackter Form. Nun ja, jetzt wissen wir das auch.

Ja, wie man sieht hatten wir drei entspannte und dennoch herrliche Tage in Sydney für den Anfang. In den nächsten Tagen werden wir uns noch diverse andere Teile der Stadt anschauen bevor es dann auf den ersten Roadtrip geht.

Wie Weihnachten und Silvester in Sydney so gefeiert werden könnt ihr hier nachlesen.

Impressionen von Sydney

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