Warum unser Trip nach Chiang Mai stressig aber erfolgreich war

von | 11. Dez, 2015 | Reisen - Tipps und Ziele | 2 Kommentare

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Am Dienstag vergangene Woche haben wir uns auf den Weg nach Chiang Mai gemacht mit einer großen Mission: innerhalb von drei Tagen wollten wir ein Auto, einen Roller und ein Fahrrad kaufen. Außerdem unser Visum schon einmal verlängern und noch diverse Kleinigkeiten besorgen. Ich kann euch sagen das war eine ganz schöne Herausforderung.

Wir wollten ja eigentlich früh aufbrechen – eigentlich…

Wie immer sind wir erst am späten Vormittag losgekommen, und da die Fahrt nun mal gut drei Stunden dauert, war es schon Nachmittag als wir in Chiang Mai ankamen. Auf dem Weg zu unserem Appartement haben wir gleich ein vielversprechendes Auto gesehen, aber das war leider zu alt und zu teuer, tolle Kombination. Die Gebrauchtwagenpreise in Thailand sind generell leider sehr hoch.

Eingecheckt haben wir in das Vienghomnuan Suite Chiang Mai (Verfügbarkeit und Preise prüfen*), denn wir wollten kein Hotelzimmer sondern ein kleines Appartement. Es war wirklich sehr schön mit Schlafzimmer, Wohnzimmer mit Esstisch und Couch, sauberem Bad mit toller Dusche sowie einer Küche mit Kühlschrank, Waschbecken und Essgeschirr, aber ohne Herd.

Die Jungs sind dann erstmal den riesigen Pool erkunden gegangen während ich mich zum nächstgelegenen Markt begeben habe, denn wir hatten alle schon Hunger. Der Sri Wattana Markt ist gleich um die Ecke und einer der besten Frischmärkte, die ich in Thailand je gesehen habe. Ich war von dem Angebot mehr als begeistert und kam mit einer großen Ausbeute mit frisch gekochtem Essen zurück, denn neben Obst, Gemüse und Fleisch wird hier auch eine Vielzahl frischer Gerichte zum Mitnehmen verkauft. Zwischen 16.00 und -19.00 Uhr ist hier das Hauptgeschäft und die Auswahl ist gigantisch.

Zurück im Condo haben wir es uns schmecken lassen und sind danach frisch gestärkt einen Motorroller anschauen gefahren. Eine Honda Wave 125, gebraucht aber in tollem Zustand. Kurzerhand haben wir uns dann entschieden diesmal nicht so lange wie sonst pro und cons abzuwägen, sondern einfach Nägel mit Köpfen zu machen. Es war zwar kein Händler, aber ein sehr vertrauenserweckender älterer Amerikaner. Leider ging damit dann der Spaß erst los, denn wir haben die folgenden Tage damit verbracht einen Weg zu finden wie wir den Roller auf uns anmelden können. Das war wirklich ganz schön kniffelig, da sich immer wieder Hindernisse vor uns aufbauten. Wen das ganz genau interessiert, der kann die Details in kürze in einem separaten Artikel über den Kauf eines Fahrzeugs in Thailand lesen. Vor allem aber war es frustrierend, denn man fühlt sich ganz schön hilflos in so einer Situation. Im Hinterkopf hatten wir zudem auch, dass wir bei einem Autokauf vor dem selben Problem stehen würden. Also ließen wir die Köpfe rauchen und haben uns mit Unterstützung von Freunden selbst geholfen. Das schon mal vorneweg, am Tag 4 der geplanten 3 konnten wir den Roller auf uns überschreiben.

Verlängerung des Tourist Visums – ab zur Immigration

Am ersten Abend sind wir dann noch in das Maya Shoppingcenter zum Frühstück einkaufen und Abendessen. Am nächsten Morgen gab es dann also Müsli im eigenen Appartement und anschließend ging es zur Einwanderungsbehörde.

Wir sind mit einem „Tourist Visa, triple entry“ eingereist, das bedeutet wir haben drei mal zwei Monate und die zwei Monate kann man jeweils um einen Monat verlängern. Macht dann in der Summe maximal 9 Monate. Leider gibt es das Visum in der Form inzwischen nicht mehr, wir haben eines der letzten bekommen. Das Gute an der Verlängerung ist: diese kann jederzeit erfolgen, man muss also nicht bis zum Ende der 60 Tage warten. Da wir nun also schon mal in Chiang Mai sind machten wir dies praktischerweise auch gleich. Dafür benötigt man pro Person ein Passfoto, den ausgefüllten Antrag und Kopien des Reisepasses sowie des Visums. Wissen wir ja eh, waren auch gut vorbereitet, aber komischerweise gibt es immer Änderungen. Diesmal brauchte man ein übergroßes Passfoto, das ganz praktisch vor Ort gemacht wurde. Hat auch „nur“ 200 Baht (6€) pro Person gekostet. Dann durfte auf einmal die Adresse nur Chiang Mai sein sonst hätten sie uns das Visum nicht dort verlängert. Gut, haben wir das halt geändert auf die Adresse unseres Appartements in Chiang Mai für zwei Nächte.

Dann hat endlich alles gepasst und wieder war es 60 Minuten später. Damit sind wir dann auf einmal in die Mittagspause gerutscht und konnten erst drei Stunden später wieder zur Abholung kommen. Wir haben gewartet, bis das Shoppingcenter Promenade Mall um 11:00 aufmachte, denn dort befindet sich die Einwanderungsbehörde für westliche Ausländer wie uns. Für Liam gab es einen großen Indoor Spielplatz, insofern war es dann gar nicht so schlimm.

Die Verlängerung hatten wir dann am Nachmittag in der Tasche, die Beantragung des Wohnsitzes haben wir mit einem Mietvertrag bewaffnet auch gleich vorgenommen. Wieder einen Tag später haben wir diese dann abholen können und damit dann den Roller auf uns zulassen können. Klingt alles recht reibungslos, war aber ein ziemlicher Aufwand.

Agoda*
Booking.com*

Wir brauchten auch noch „Zeug“ für unser Zuhause in Pai – und ein Auto

Zwischenzeitlich sind wir auf der Suche nach guten Handtüchern, Bettwäsche und diversen anderen Teilen wie einem Staubsauger, Matratzenschutz etc. durch die Kaufhäuser geirrt. Empfehlen kann ich hierbei übrigens die Index Living Mall und den Big C Superstore.

So nebenbei haben wir ständig gehalten, auf der Suche nach einem Auto. Fündig wurden wir hier dann bei einem offiziellen Honda Händler am Tag 3. Nach einigem Hin und Her haben wir dann das Auto auch gekauft. Sozusagen auf dem letzten Drücker, denn nach der Rolleranmeldung haben wir diesen zu einem Transportservice gebracht, der ihn für uns nach Pai brachte. Aufgrund der schlechten Strassenverhältnisse wollten wir ihn nicht selber fahren. Danach ging es kurz vor dem Wochenende noch zum Händler und der Vertrag wurde unterzeichnet. Das war dann Freitag Abend und Samstag war der Geburtstag des Königs, das bedeutet großer Feiertag und die Arbeit ruht vielerorts.

Die letzten beiden der insgesamt vier verbrachten Nächte in Chiang Mai haben wir übrigens im Siri Condominium (Verfügbarkeit und Preise prüfen*) verbracht, denn unsere erste Wahl war zwar sehr schön, aber das Bett nur 1,50 m breit und das war definitiv zu klein für uns drei. Also sind wir umgezogen und das hat sich als Glücksgriff erwiesen, denn das neue Appartement war noch toller, in bester Lage und hatte sogar einen Herd, ab jetzt haben wir eine neue erste Wahl in Chiang Mai. Einziger Wehrmutstropen ist der Preis von 1500-2000 Baht pro Nacht, wir haben aber auch schon 1400 für wesentlich schlechtere Hotelzimmer bezahlt.

Unser Fazit dieser Woche – stressig aber erfolgreich

Wir haben es also geschafft in 5 Tagen einen Roller und ein Auto zu kaufen, waren aber dafür wirklich im Dauerstress. Die Autokorrektur hat gerade Dauerstreit aus Dauerstress gemacht, das ist auch sehr passend, denn für Liam war es natürlich alles andere als witzig, diesen Marathon mit zu machen. Da wir ihn aber auch nicht so lange in Pai lassen konnten und diese Entscheidungen und Probleme auch nicht von einem von uns alleine bewältigt werden konnten, musste er da leider durch.

Das Blöde ist ja auch immer, dass man in stressigen Zeiten selbst auch weniger Geduld hat und sich somit in eine richtige Abwärtsspirale gerät, wir zumindest. Die Heimfahrt am Nachmittag des fünften Tages haben wir dann alle das Erlebte verarbeitet und auf den letzten Kilometern hat sich dann schon wieder etwas mehr Ruhe eingestellt, und das obwohl Liam sich leider immer noch standhaft weigert die Fahrt einfach zu verschlafen.

Lustigerweise sind wir dann fast zeitgleich mit unserem neuen Roller angekommen. Unser Auto haben wir übrigens noch nicht, wir mussten noch den Restbetrag überweisen (dafür haben wir übrigens Transferwise* genutzt, dazu auch bald mehr) und am 16.12. kann Chris das Auto in Chiang Mai abholen. Das macht er dann aber mit unserem Freund Dustin und Liam und ich können hier bleiben. Wer sich jetzt fragt was aus unserem Fahrradkauf geworden ist dem sei gesagt, alles schaffen wir auch nicht auf einmal.

Bis zum nächsten Visarun im Februar (wir müssen trotz des Visums nach drei Monaten ausreisen, können aber gleich wieder einreisen um den 2. Teil zu aktivieren) bekommt uns keiner mehr aus Pai weg. So das war ein kleiner Einblick in unsere Stolpersteine im Paradies.

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