Bei Verletzungen und Krankheit ab ins Chiang Mai Ram oder Bangkok Hospital

von | 1. Dez, 2007 | Reisen - Tipps und Ziele, Südostasien 2007 / 2008 | 0 Kommentare

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Wir sind nunmehr seit ca. vier Wochen in Pai angekommen. Wir haben uns ein Haus inmitten eines Knoblauchfeldes gemietet und geniessen die entspannte Natur und das Zusammensein mit unseren Freunden. Das es auch mal schnell nicht mehr so gut aussehen kann haben wir letztens auch gemerkt.

Eine Anekdote zum Krankenhaus in Pai und warum man da besser nicht hingehen sollte.

Chris ist abends (bevor Fragen kommen, er war nüchtern!) mit dem Roller im Sand weggerutscht und hat sich glücklicherweise kaum verletzt – nur der Mittelfinger der linken Hand hat den Fall gebremst, sonst alles bestens. Aber eben dieser eine Finger ist zum Problem geworden. Am vorderen Gelenk des Fingers ist ziemlich viel Haut beschädigt und 80% des Nagels waren Blau, ausserdem ist der Nagel da, wo sonst die Haut zur Nagelwurzel ist, auch eingerissen. Irgendwie alles ziemlich kaputt. Wir haben abends die Wunde gereinigt und verbunden, soweit alles schön und gut.

Am nächsten Tag dachten wir uns, dass sich das ja doch mal ein Arzt anschauen könnte, vielleicht nochmal fachmännisch reinigen. Der erste Arzt wollte dann gleich den Nagel ziehen, der zweite im Pai Krankenhaus dann nur Löcher reinmachen, um das darunter angestaute Blut rauszulassen. Das entsprach bis dahin auch unserem gesunden Menschenverstand. Er wollte sogar eine Lokalanästhesie geben, was soll dann noch groß wehtun? Wir kannten das mit dem Loch in den Nagel so: Büroklammer oder Nadel heiss machen – und schon geht es schmerzfrei durch den Nagel, basta.

Zumindest zielen konnte er – die Schmerzen waren irre

Er jagt die Betäubungsspritzen rein, unangenehm, aber noch nicht schlimm, aber dann kam’s: er nimmt eine dünne Kanüle und rammt sie mit Schwung durch den Nagel, natürlich bis ins Nagelbett und vermutlich bis auf den Knochen ratet mal, die Anästhese zeigte kaum Wirkung. Eigentlich dachte Chris immer, die Leute schreien beim Arzt nur in Filmen, aber er wurde eines besseren belehrt, und wie. Das gleiche nochmal, bis Vici letztlich Stop gerufen hat. Um den empfundenen Schmerz zu beschreiben: selbst Chris als Zahnarztphobiker empfindet dagegen sogar den Schmerz beim bohren als nicht schlimm – das heisst verdammt viel.

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Wir haben ihn dann noch die Wunde reinigen lassen und nichts wie weg von diesem Metzger, der sich Arzt nennt. Die Schmerzen sind inzwischen nicht mehr schlimm, ist ja auch schon fünf Tage her, aber irgendwie sieht das alles noch nicht so toll aus an dem Finger, deshalb werden wir uns morgen nach Chiang Mai begeben, wo es eine Privatklinik gibt, die auch unter Westlern einen sehr guten Ruf hat und die Mehrkosten sind gerade erstens egal und zweitens per Krankenversicherung abgedeckt.

Das Chiang Mai Ram können wir empfehlen

Im Chiang Mai Ram Hospital haben sie sich dann fachmännisch darum gekümmert und wir lassen den Nagel einfach rauswachsen. Beim nächsten mal sparen wir uns den Besuch im Pai Krankenhaus sondern machen lieber selber ein kleines Loch rein oder fahren direkt nach Chiang Mai.

Wer eine Reisekrankenversicherung hat, der braucht sich auch über die Kosten (sind meist eh nicht sehr hoch wenn man sie mit Deutschland vergleicht) keine Gedanken zu machen.

Update 2016: Es gibt in Chiang Mai mehrere Privatkrankenhäuser ausser dem Ram, die einen guten Ruf genießen. 2014 hat auch noch eine „Filiale“ des Bangkok Hospital eröffnet, von dem wir nur Gutes gehört haben. Was die Versicherung betrifft haben wir in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen mit der Langzeit Reisekankenversicherung der HanseMerkur*  gemacht, die auch schon mehrfach Testsieger wurde und hier erfahrt ihr noch mehr darüber.

Wir machen uns nun zur Erholung auf an den Strand nach Koh Mak.

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