Von Dunedin ging es schnurstracks Richtung Mount Cook oder Aoraki, wie er bei den Maori heisst. Und anders als vielen anderen Besuchern, war uns der Wettergott wieder wohl gesonnen. Nach einem weiteren Tag an den Seen im Landesinneren hat es uns wieder weiter in den Norden nach Kaikura gezogen.

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Endlich eine Fahrt im Polizeiauto

Als erstes möchten wir mal Schnauferl und unseren schlechte Behandlung am Tag der Abreise nach Mount Cook vorstellen. Schnauferl ist unser Camper, was natürlich nur nett gemeint ist, er schnaubt halt einfach manchmal etwas, wenn es bergauf geht. Ja, und unser Schnauferl ist wie eine Katze, man muss ihn hegen und pflegen und vor allem – füttern! Was so ein Schnauferl frisst? Es trinkt um genau zu sein ganz viel Benzin. Und wir waren letzten Sonntag nicht sehr nett, wir haben ihm quasi die Nahrung verweigert. Schuld sind daran eigentlich diese blöden Gutscheine, die man bei jedem Supermarkteinkauf bekommt. Damit bekommt man dann normalerweise bei einer bestimmten Tankstellenkette Rabatt, weshalb man dann an den anderen Tankstellen vorbeifährt, es kommt ja sicher noch die gewünschte. So geschehen in Dunedin, aber plötzlich war Dunedin vorbei, doch die Hoffnung auf den nächsten Ort groß. Der kam auch, die Tankstelle hatte aber dicht gemacht – und bis zum nächsten Ort war es Schnauferl dann zu weit.

Was man dann macht? Man spaziert die zwei Kilometer zur Tankstelle, leiht sich einen Kanister und macht sich auf den Rückweg – da macht eine Polizistin ihr Fenster runter und fragt ganz nett, ob sie einen mitnehmen soll. Ich (Chris) war eigentlich auf meinem Sühnemarsch, hab mich dann doch von ihr erweichen lassen und die Dame hat mich zurückgefahren – Vicis Gesicht hättet ihr sehen sollen, als sie mein Verkehrsmittel gesehen hat. Schnauferl bekam seine Nahrung und die Reise konnte weitergehen – das passiert uns nie mehr, haben wir Schnauferl versprochen!

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Der höchste Berg Neuseelands – der Mount Cook

Wir sind dann recht bald ins Landesinnere abgebogen und uns auf den Weg zum Mount Cook, dem mit 3754 Metern höchsten Berg Neuseelands gemacht. Der dazugehörige Nationalpark gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO und beherbergt weitere 21 Dreitausender. Und wie schon so oft in Neuseeland (von der Westcoast mal abgesehen) hatten wir auch hier wieder Glück mit dem Wetter. Kaum Wolken am Himmel und eine herrliche Kulisse für diese traumhaften und beeindruckenden Gipfel. Neben den etlichen mehrtägigen Wanderungen, die unser nächster Neuseelandbesuch beinhalten wird, steht Heli-Skiing ganz oben auf der Liste, das kann man nämlich hier im Winter machen. So haben wir es bei etwas wandern und Natur genießen belassen, was auch herrlich war. Und auch die Tierwelt war wunderbar: neben vielen Keas auf dem Campingplatz haben wir am Abend in der Dunkelheit endlich Opossums gesehen – den neuseeländischen Staatsfeind Nummer 1! Wenn man die so sieht versteht man das gar nicht, richtig putzig und süß. Aber bei 80 Millionen Exemplaren, die drauf und dran sind, die Vegetation zu zerstören, kann man den Hass vielleicht verstehen – aber wir können die einfach nicht böse finden. Ausser Kiwis haben wir jetzt alles gesehen, was wir sehen wollten – und Kiwis kann man eigentlich eh nur in Stationen anschauen, in der Wildnis sieht man die eigentlich nie, hört sie aber oft in der Dämmerung.

Was an der Gegend um den Mount Cook auch faszinierend ist, ist die Farbe der Seen, die durch mikroskopisch kleine Teile von Felsabrieb durch die Gletscher ein unglaubliches türkis haben, vor allem bei Sonnenschein. Wir sind dann noch einen Tag am Lake Tekapo geblieben und haben uns am nächsten Tag auf den Weg Richtung Norden gemacht. Eigentlich wollten wir ja noch zum Arthur’s Pass, aber das Wetter war bescheiden und irgendwie war uns das zuviel Fahrerei – Schnauferl hat sich ne Pause verdient. Also sind wir gleich weiter nach Kaikura gefahren, ein Küstenort nördlich von Christchurch.

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