Erste Erfahrungen in Bangkok – Sightseeing, Unterkünfte und vieles mehr

von | 21. Jul, 2017 | Reisen - Tipps und Ziele | 8 Kommentare

Vor mehr als 10 Jahren sind wir zum ersten Mal in Bangkok gelandet – in der Folge ist der Artikel „Erste Erfahrungen in Bangkok“ entstanden. Es war längst überfällig, diesen Artikel einer Überholung zu unterziehen, aktuelle Tipps einzubauen und neue Erfahrungen weiterzugeben, die wir bei unzähligen Bangkok Besuchen seitdem gemacht haben.

Falls ihr lieber ans Meer wollt können wir euch die Inseln Koh Phayam und Koh Chang empfehlen. Die beste Reisezeit Thailands und alle Informationen zum Visum Thailand haben wir auch ausführlich für euch aufbereitet.

Allgemeine Informationen zu Bangkok

Bangkok ist seit 1782 die Hauptstadt Thailands und hat ca. 8,2 Mio. Einwohner. Sie ist laut einer Erhebung von Mastercard die am meisten besuchte Stadt der Welt. Bei uns hat sie damals einen ziemlichen Kulturschock ausgelöst, auch heute noch überrascht mich das gar nicht. Auf der einen Seite gibt es Reichtum bis zum Abwinken, auf der anderen Seite bittere Armut. Ihr könnt in Bangkok für 50 Cent oder 500 Euro Essen, für 2 Euro die Nacht schlafen oder mehrere Tausend Euro für ein Zimmer ausgeben.

Dieser Artikel richtet sich nun an Reisende und Urlauber, die einige Tage in Bangkok verbringen und die Stadt auf angenehme Art und Weise kennen lernen möchten. Vor allem auch für Familien mit Kindern in Bangkok geben wir noch zusätzliche Tipps mit auf den Weg, um den Städtetrip möglichst entspannt anzugehen.

Wir empfehlen euch, für euren Bangkok Besuch einen ungefähren Plan zu haben was ihr unbedingt sehen wollt. Die Stadt hat ziemliche Dimensionen und man schafft einfach nicht alles bei einem Besuch. Sucht euch deshalb den Bereich in Bangkok raus, in dem die für euch wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind und dann bucht auch in diesem Viertel euer Hotel. Der Verkehr ist in Bangkok chaotisch und wenn ihr zu große Strecken zu bewältigen habt, dann verbringt ihr mehr Zeit im Auto als bei den Sehenswürdigkeiten.

Praktische Tipps zu Bangkok

Geführte Touren

Falls ihr lieber auf einer geführten Tour Bangkok kennenlernen möchtet können wir euch Green Mango Tours ans Herz legen, einen seit mehr als 10 Jahren etablierten Anbieter deutschsprachiger Touren in Bangkok. Wir haben zwar persönlich noch keine Tour mitgemacht, von Bekannten aber viel positives Feedback erhalten. Was uns für unseren nächsten Aufenthalt in Bangkok reizt ist die China Town Tour – da haben wir es nämlich lustigerweise noch nie hingeschafft!

Ein anderer Anbieter mit extrem guten Ruf ist Bangkok Vanguards.

Für die Abenteuerlustigen unter euch hätte wir auch noch einen Tipp. Macht doch mit Follow Me Biketour oder Bangkok My City eine Fahrradtour!

Transportmittel

Wir gehen mal davon aus, dass ihr nicht mit dem eigenen Roller oder Mietwagen Bangkok erkunden wollt. Wir fahren zwar mit dem Auto bis zum Hotel, innerhalb der Stadt ist uns das aber immer zu umständlich, es gibt einfach zu viele Staufallen und wenig Parkplätze, zudem sollte man schon eine gewisse Routine mit Linksverkehr und dem Fahren in Thailand haben, bevor man in Bangkok selbst fährt.

Im Prinzip stehen euch die folgenden Möglichkeiten zur Verfügung:

Taxi, Tuk Tuk und Motorradtaxis

Taxis gibt es immer und überall, gut zu erkennen an den bunten Farben. Theoretisch ist das die einfachste Art der Fortbewegung, da man im klimatisierten Auto nicht alle Abgase abbekommt wie im Tuk Tuk und günstig ist es eigentlich auch. Das Problem ist lediglich, dass man oft viel diskutieren muss, bevor der Fahrer den Taximeter einschaltet, wozu sie eigentlich verpflichtet sind, im Zweifel hilft nur wieder aussteigen. Auch wir machen das immer wieder nach so viele Jahren Thailand.

Heutzutage gibt es noch die Alternative Apps wie Uber und Grab zu nutzen. Vor allem Grab gefällt uns in Bangkok sehr gut, da man damit auch „normale“ Taxis bestellen kann gegen eine geringe Gebühr, man spart sich aber das Diskutieren mit den Fahrern was den Taximeter anbelangt. Eine klare Empfehlung unsererseits dafür!

Tuk Tuks gehören zu Bangkoks Straßenbild, wir sind aber keine großen Fans. Man sitzt auf Auspuffhöhe und hängt oft in den gleichen Staus wie mit dem Auto fest. Aufgrund des nicht vorhandenen Taximeters muss man immer verhandeln und viele Fahrer versuchen einen in erster Linie in einen Laden (Schmuck, Anzüge etc.) zu befördern, von dem sie Provisionen für Kunden erhalten. Einmal sollte man aber auf jedem Fall Tuk Tuk fahren und es dann einfach mehr als Erlebnis ansehen.

Motorradtaxis sind zweifelsohne die schnellste Variante, da man an den im Stau stehenden Autos vorbeifahren kann. Der Nachteil liegt auf der Hand, die Sicherheit ist nicht gerade hoch. Bei mehr als 2 Personen macht es auch preislich in der Regel keinen Sinn mehr.

Öffentliche Verkehrsmittel: BTS Skytrain, MRT und Busse

Es gibt ein riesiges Busnetzwerk, das teilweise schwer zu verstehen ist, wenn man kein Thai spricht. Der Skytrain ist sehr komfortabel und man kommt schnell voran, das Netz ist allerdings übersichtlich mit zwei Linien. Die „U-Bahn“ MRT deckt mehr Bereiche ab und ist auch eine gute Möglichkeit für den Transport. Die Stationen sind auf Google Maps gut erkennbar und gerade zu Stoßzeiten ist es eine gute Idee, größere Distanzen wenn möglich mit einer Schnellbahn zu überbrücken und dann mit dem Taxi oder Tuk Tuk die Reststrecke zum Ziel anzufahren.

Vom Flughafen Suvarnabhumi gibt es noch eine weitere Schnellbahn, die Gäste nach Downtown bringt. Detaillierte Information zum Airport Rail Link findet ihr auf der SRTET Website.

Auf dem Wasser: Boote auf dem Chao Phraya

Fast jeder Bangkok Besucher möchte auch eine Fahrt auf dem Chao Phraya unternehmen, aus unserer Sicht ist das auch sehr empfehlenswert. Fahrt doch einfach mit dem Skytrain zur Station Saphan Thaksin am Chao Phraya Fluss und fahrt von dort mit einem der lokalen Taxi-Boote den Chao Phraya Flussaufwärts zum Grand Palace. Es ist ein sehr authentisches Erlebnis und kostet nur wenige Baht. Alternativ könnt ihr euch ein ein privates Long Tail Boot mieten und lasst euch durch die Kanäle in Thonburi am westlichen Ufer des Flusses fahren – man merkt dort schnell, warum Bangkok auch den Beinamen „Venedig Asiens“ trägt.

Essen

Thailand allgemein und Bangkok im speziellen ist ein Paradies für Foodlover! Ihr findet überall Essens Stände und Restaurants. Welche Gerichte ihr unbedingt in Thailand probieren solltet haben wir in diesem Artikel schon beschrieben.

Welche Restaurants wir in Bangkok selbst empfehlen können?

  • Ihr seid im Arabischen Viertel unterwegs, dann esst auf jeden Fall im Restaurant Sharazad einen Grillteller und frisches Naan. Hier gibt es mit das beste arabische Essen, dass wir je gegessen haben, Vegetarier können sich aber den Weg sparen.
  • Foodstall Bees Garden: Ihr wollt es wirklich authentisch? Das heisst dann laut, an der Straße gelegen und mit Plastikstühlen zum sitzen aber unglaublich gut und natürlich scharf. Unter der Brücke in der Silom Road gelegen befindet sich eine Garküche die Nachmittags aufbaut und dann eure Wahl sein sollte.
  • Blue Elephant: relativ teuer aber jeden Cent wert!
  • Roots Coffe Roaster: für Kaffee Liebhaber ein MUSS!
  • Foodcourts: allgemein findet man in Bangkok in fast jedem Shoppincenter einen Foodcourt bei dem es eine große Auswahl an typischen Gerichten gibt. Meist holt man sich eine Karte auf die Geld geladen wird und dann zahlt man damit bei den einzelnen Ständen. Unsere Favoriten hier meist, Nudelsuppe, Moo Krop /Moo dang und Mango Sticky Rice.
  • Sushi Liebhaber aufgepasst, es gibt viele japanische Restaurants in Thailand. Vor allem die Kette „Fuji“ hat es uns angetan. Wir kehren regelmäßig in eine der vielen Filiale ein.

Wenn ihr so richtig tief in die Streetfood Szene eintauchen wollt, solltet ihr unbedingt die 300 Streetfood Tipps von Flocblog anschauen. Wir arbeiten auch noch daran diese alle durchzuprobieren.

Unterkünfte in Bangkok – Unsere Tipps

In Bangkok übernachten ist meist nicht ganz so günstig wie anderswo in Thailand. Abhängig ist es aber ganz klar von eurem Anspruch und der bevorzugten Gegend.

Wir haben schon so einiges in Bangkok ausprobiert und hier kommen unsere Tipps.

In der Pratunam Gegend (Shopping Mekka)

Amari Watergate*Inmitten des Shopping Mekkas gelegen, schöne Pool-Landschaft und für das gebotene oftmals günstige Angebote.
Glow Pratnumam*Modernes Hotel auf dem Dach einer Shopping Mall. Die vielleicht bequemsten Betten Bangkoks!

Direkt am Chao Phraya Fluss gelegen

Chatrium Riverside Hotel* Etwas südlich vom Skytrain am Chao Phraya gelegen. Toller Pool!
Mandarin Oriental* Die vielleicht perfekte Kombination aus Historie und Luxus. Hat natürlich einen hohen Preis, aber man kann auch nur zum Kaffe trinken oder ins Restaurant hingehen.

In der Nähe von der Khao San Road

Lamphu Tree Hotel*Familiäres Hotel in der Nähe der Khao San Road. Beliebt bei Familien.
LoogChob Homestay*Liebvoll eingerichtet und in der Nähe der Khao San Road.

In der Nähe vom Flughafen Suvarnabhumi

At Residence Suvarnabhumi*Preiswert und viel Platz, durch die Flughafennähe praktisch bei Stopover Aufenthalten.
Novotel Bangkok Suvarnabhumi Airport*Direkt am Flughafen, zu Fuß erreichbar.

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Bangkoks Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte

Alles tolle schafft man nicht in wenigen Tagen, ist klar oder? Es gibt aber eben Hot Spots, die viele ansteuern und das auch zu Recht. Wir empfehlen euch dafür folgendes:

  • Grand Palace: Wenn ihr nur einen Tempel anschauen wollt, dann nehmt diesen. Er ist wahrlich ein Erlebnis und sehr wichtig für die Thailänder. Vorsicht es gibt viele Betrügereien und Scams rund um den Palast, lasst euch nicht hinter das Licht führen.
  • Bootsfahrt auf dem Chao Praya, am besten wie oben schon beschrieben mit den öffentlichen Booten, da bekommt ihr dann auch so richtig was vom Leben mit.
  • Skytrain fahren, gerade Kinder sind damit wirklich zu locken. Das Bezahlungssystem ist einfach zu verstehen und gewisse Strecken machen durchaus Sinn. Achtung, denn zur Rush hour wird es auch mal richtig eng.
  • Arabisches Viertel in der Sukhumvit Soi 3, früher qualmten hier überall die Shishas, heute sind diese leider verboten. Trotzdem ist es eine faszinierende eigene Welt, die vor allem am frühen Abend auflebt. Nicht für zarbesaitete Kinder geeignet vor allem nicht in den Abendstunden.
  • Märkte:
    • Shopping: DER Einkaufsmarkt für alle Bangkokbesucher schlecht hin ist sicherlich der Chatuchak Wochenendmarkt. Aber, er ist wahnsinnig groß und voll. Lasst die Kinder unbedingt zu Hause oder geht auf einen etwas kleineren Markt wie den Pratunam Markt zum shoppen oder für das Erlebnis. Oder einer von euch geht in den benachbarten Park mit den Kids.
    • Nachtmärkte: Im Prinzip geht es hier auch nur um shoppen und essen, aber es geht eben erst abends los. Toll finden wir den Rod Fai Nachtmarkt, er wird hauptsächlich von Einheimischen besucht und bietet euch einen echten Einblick in das Ausgehverhalten der Thais.
    • Blumen Markt: Wirklich schön hier vormittags entlang zu schlendern, es gibt so viele Blumen zu bestaunen und auch manch andere Dinge werden hier angeboten. Dieser Markt ist noch ausschliesslich für Einheimische und deshalb auch so schön authentisch.
  • Rooftop Bars für ein atemberaubendes Panorama: Wir waren auf der Terrasse der Skye Bar und es war echt toll. Hier herrscht aber ein Dresscode und die Cocktails sind nicht billig. Auch muss man teilweise viel Zeit einplanen bis man endlich einen Platz im Lift bekommt. Ebenso die Moonbar auf dem Banyan Tree, diese hat sogar einen 360 Grad Ausblick. Entspannter ist es in der Zoom Sky Bar auf dem Anantara Hotel und im Cloud 47 (Silom) sowie dem Above 11 (Sukhumvit Ecke).
  • Einkaufen: Für viele Bangkok Besucher ein absoluter Muss, und das zu Recht. Die Auswahl ist endlos und egal wieviel Zeit ihr dafür einplant es wird nie genug sein. Unsere Lieblingsplätze sind dabei folgende:
    • Platinum Center, hier kaufen vorwiegend Ladenbesitzer ein. Das bedeutet, die neuesten Trends gibt es hier. Allerdings, man kann nichts anprobieren, bekommt aber schon ab ca 3 Stück den Großhandelspreis. Vor allem für Frauen ist das ein wahres Paradies.
    • MBK ist kein Geheimtipp aber trotzdem toll für Schuhe, Taschen und vor allem Jeans.
    • Der Pratunam Markt war lange einer unserer Lieblinge, aber nicht unbedingt mit kleinen Kindern. Es ist eng, laut und stickig aber ihr findet hier noch tolle Schnäppchen.
    • Terminal 21 ist das Shoppingcenter mit der längsten Rolltreppe Thailands. Jedes Stockwerk ist nach dem Motto einer Weltstadt gestaltet, ein absolutes Erlebnis.
    • Siam Paragon, ihr wollt mal so richtige Dekadenz sehen? Dieses Shoppingcenter hat alles, einen Luxus Autohändler und alle anderen teuren Marken dieser Welt. Im Untergeschoss findet ihr ausserdem einige Restaurants und einen Supermarkt der euch mit Sicherheit beeindrucken wird.

Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Bangkok

Vor allem Ayutthaya und die Floating Markets werden Touristen gerne als Sehenswürdigkeiten Bangkoks verkauft. Lasst euch hier nicht täuschen, beide sind schon ein gutes Stück entfernt. Habt ihr etwas Zeit, dann sind sie durchaus Sehenswert.

  • Ayutthaya: ca. 80 Km entfernt von Bangkok befinden sich die Ruinen der alten Hauptstadt des Ayutthaya Königreichs. Ein Tag reicht unseres achtens, wer schon in Siam Reap war der ist wohl nicht so wahnsinnig beeindruckt. Alle anderen finden es bestimmt toll.
  • Floating Markets: ca. 2 Stunden südwestlich von Bangkok befinden sich die Floating Markets von Ratchaburi und Amphawa, über die wir in einem separaten Artikel ausführlich berichten. Daraus kann man einen schönen Tagesausflug machen.

Mit Kindern Spaß haben in Bangkok

Ihr habt Angst eure Kinder werden sich in Bangkok langweilen? Ihr wollt ihnen noch mehr bieten als Tempel und andere klassische Sehenswürdigkeiten? Manchmal machen wir einen reinen Kindertag mit lauter Dingen die vor allem unserem Sohn Spaß machen. Gerade wer mit Kindern länger reist, der weiss oftmals müssen sie einfach kooperieren. So ein „Auszeittag“ ist dann einfach ab und an nötig. Wir haben deshalb die besten Tipps von uns und Freunden zusammengeschrieben. Alles nachfolgende ist von Kindern getestet und für gut befunden worden.

  • Lumphini Park: Ein großer Park mit einem See auf dem man Tretboot fahren kann, Spielplätzen und Wiesen zum entspannen und auch Warane gibt es dort. Nichts wahnsinnig besonderes, aber oftmals eine schöne Auszeit vom Stress der Stadt. Solltet ihr in der Nähe sein, dann schaut vorbei allerdings ist es nichts für müde Füße, denn der Park ist riesig.
    Erreichbar per MRT (Silom) oder Skytrain (Sala Daeng)
  • Children’s Discovery Museum: Schon etwas älter, aber durchaus noch empfehlenswert für Kinder zwischen 2 – 6 Jahren. Wechselklamotten oder Badesachen mitnehmen, da es auch Wasserspiele gibt.
    Direkt neben dem Chatuchak Markt, erreichbar von der BTS Station Mo Chit.
  • Kidzania: ein tolles Konzept für Kinder von 4 – 15 Jahren. Sie können hier aus über 80 Berufen wählen und diese unter Anleitung selbst ausüben. Ob Zahnarzt, Mechaniker, Pilot oder Sushi Koch, eure Kinder werden es lieben. Für die Eltern gibt es eine Lounge zum Warten, denn diese sind dabei nicht erwünscht. Das Ganze befindet sich zentral gelegen im 5. Stock des Siam Paragon Centers.
  • Amped Trampoline Park: Sobald Kinder laufen können dürfen sie rein, aber auch für die großen und Erwachsenen ist hier viel geboten.
  • Imaginia Playland: ähnliches Konzept wie im Kidzania, aber etwas kleiner und eher auf kleinere Kinder ausgerichtet. Bei 18 Stationen können die Kinder Sachen ausprobieren, basteln, entwickeln und spielen. Zu finden in der Emporium Shopping Mall an der Sukkhumvit Road.
  • Indoor Spielplätze: viele der großen Shopping Malls bieten große Indoor Spielplätze mit Hüpfburgen, Spielautomaten und vielem mehr, es gibt aber auch reine Indoor Spielplätze wie das Funarium und Playtime.
  • Dinosaur Planet: Spaß für Groß und Klein mit Fahrgeschäften und viel Informationen zu Dinosauriern. Empfehlenswert eher wochentags, da am Wochenende sehr voll.
    Adresse: 544/1 Sukhumvit Rd, die nächste Skytrain Station ist Phrom Phong
  • Art in Paradise: tolles 3D Museum, wo man coole Fotos machen kann.
  • Rabbito Cafe: Einfaches aber für Kinder sehr wirkungsvolles Konzept – Kaffee oder Shake trinken zwischen Kaninchen!
  • Eislaufhalle: Im Einkaufszentrum Siam Discovery Centre befindet sich im 6. und 7. Stockwerk eine Eislaufhalle. Falls ihr es etwas kühler möchtet, das ist der Platz der eurer ist.
  • Kinobesuch: Thailand hat unglaublich tolle Kinosäle, kuschelt euch auf ein Familiensofa zusammen und genießt gemeinsam einen Film, Englisch Kenntnisse solltet ihr aber haben. Es gibt auch auf Thai synchronisierte Filme, achtet also darauf, dass die Filme im Originalton gezeigt werden.
  • Fantasy Lagoon: zwei Wasserparks auf den Dächern von zwei Shopping Malls.
  • Asiatique: Ein Spaziergang durch „alte“ Gassen, in denen Seide und Stoffe hergestellt werden. Ihr geht nördlich vom Jim Thompson House über den Klong und seid quasi schon mittendrin. Es fahren keine Autos und es gibt viel zum anschauen. Man kann auch Riesenrad fahren und die tolle Aussicht genießen.

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Fazit Bangkok:

Es gibt unglaublich viel zu entdecken, lasst euch mit einem groben Plan im Kopf einfach ein wenig treiben. Stresst euch nicht, eine Großstadt zu erkunden ist immer auch anstrengend. Gerade mit Kindern schafft man meist nur die Hälfte von dem was man vor hatte (oder ist das nur bei uns so?). Deshalb plant von vornherein realistische Pausen und Regenerationsphasen ein. So ein paar Stunden im Pool oder im Spieleland wirken da oft Wunder.

Wir empfehlen ausserdem, gönnt euch auch mal Taxifahrten anstatt kraftraubenden Fußstrecken, besorgt euch eine Sim Karte für das Handy um mit Hilfe von Google Maps zu navigieren und falls möglich plant eher 2 mal einige Tage ein als viele Tage am Stück. Denn wenn man in die Stadt zurück kommt ist es meist schon einfacher weil einiges vertraut ist.

Falls ihr lesen wollt, wie es uns beim ersten Mal ergangen ist, nachfolgend der Artikel von damals.

Artikel von 2006 anzeigen!

Die nicht so schöne Seite des Tourismus in Bangkok

Erstmal ganz langsam und von vorne: Wir haben uns gestern und heute nach langen Recherchen schon einige schöne Anlagen auf Koh Samui unserem nächsten Reisestopp im Internet ausgesucht, Berichte von anderen Reisenden gelesen und diese Auswahl eingeschränkt, bis wir zufrieden damit waren. Dann sind wir in drei Reisebüros gegangen und haben gefragt, ob wir diese Hotels bei Ihnen buchen können, eigentlich sollte es dann ja billiger sein, als wenn man direkt im Hotel bucht. So lautete bislang die Generalaussage aus allen Richtungen. Aber leider hatten sie alle unsere Hotels nicht. Was sie uns dann angeboten haben war entweder scheußlich oder aber zu teuer (ab 60 Euro für das Doppelzimmer).

Und dann kam unser personifizierter Rettungsengel: ein Reisebüro ohne nervige „We have the best hotels, you have to buy everything from us, all hotels are full without us…“-Märchen sondern mit einer netten Dame, die uns sagte: „Ich kann versuchen, ob ich ein Zimmer dort wo ihr hinwollt, billiger bekomme oder nicht. Falls nicht ist es aber kein Thema das selbst über das Internet zu machen, das ist gar kein Problem!“ Wir sollen sie einfach fragen. Gesagt getan, unser Hotel kostet uns dank ihr 100 Baht weniger, ist zwar nicht viel aber immerhin. Aber sie hat ganz klar Abstand genommen vom Verhalten ihrer „Kollegen“. Es sei weder Hauptsaison noch muss man alles auf einmal buchen.

Und das Angenehmste war: die Dame hat gar nicht versucht, uns unnötig was zu verkaufen. Ein Beispiel gefällig? Sie fragte, was wir morgen machen, eine Rundfahrt würde sich doch anbieten. Wir, misstrauisch wie wir inzwischen sind, haben natürlich gleich gedacht, sie will uns eine Tour verkaufen. Aber dann fängt sie an auf einem Stadtplan einzuzeichnen, mit welchen öffentlichen Verkehrsmitteln wir das machen sollen, weil das ja viel billiger sei. Inklusive Hinweisen, worauf wir aufpassen sollen um nicht an zwiespältige Gestalten zu geraten. Die Frau ist genau das, was wir gesucht haben: nett und hilfsbereit ohne aufdringlich zu sein und einem blau für gelb verkaufen zu wollen.

Und so waren wir doch sehr froh darüber ein paar wertvolle Tipps erhalten zu haben, die auch heute noch Gültigkeit haben

Tipps für das erste Sightseeing in Bangkok

  • Wenn man mit den Booten auf dem Chao Praya fahren will, sollte man sich auf keinem Fall auf ein Boot locken lassen, sondern mit den öffentlichen Booten fahren. Auch wenn eine noch so nette alte Dame darum bittet, es kommt wohl vor, dass man auf dem Boot dann vor die Wahl gestellt wird: unfreiwillig baden gehen oder 5000 Baht zahlen, was ca. 100 Euro entspricht. Wenn man überlegt, dass das Öffentliche Boot ca. 40 Cent kostet, lohnt sich das nicht.
  • Wie ja bekannt ist, versuchen Tuk Tuk Fahrer einen gern irgendwo hin zu bringen, um dann eine Provision zu bekommen, seien es Reisebüros oder Schmuckhändler. Im Detail sieht das bei Reisebüros so aus: wenn wir bei einem Reisebüro gebucht hätten, hätte der Vermittler, der uns hingeschickt hat ca. 30% und das Reisebuero ca. 40% Provision bekommen. Da wundert es kaum, dass die sich alle um uns reißen. 30% wären mal eben knappe 500 Euro gewesen. Nur zur Relation: eine Tuk Tuk Fahrt durch die halbe Stadt kostet vielleicht 5 Euro.
  • Wer sich aufmacht den Grand Palace zu besuchen dem sei folgendes ans Herz gelegt. Das Areal ist groß und es gibt einen immer geöffneten Haupteingang. Und zwarim Prinzip jeden Tag, es gibt auch keine Mittagspause. Wenn ihr also vor einem geschlossenen Eingang steht dann geht weiter bis zum nächsten und lasst euch nicht von Tuk Tuk Fahrern erzählen, es sei Mittagspause, ein Feiertag oder was auch immer. Bei uns so geschehen, damit verkaufen sie euch Touren zu anderen Attraktionen und zu Schneidern und Juwelieren.

Für uns ging es dann weiter nach Koh Samui

Der Plan sah dann so aus: abends um 18:00 mit dem Bus aus Bangkok wegfahren, am nächsten Morgen nach zehn Stunden Busfahrt und zwei-stuendiger Fahrt mit dem Boot auf Koh Samui ankommen. Und dann haben wir uns fuer ein „etwas“ besseres Hotel fuer den Anfang entschieden, nämlich das Lamai Wanta.

Ist zwar eigentlich über unserem Budget, aber wenn wir dort sind schauen wir uns die anderen drum rum an und ziehen dann auch mal um. Aber wir wollten da jetzt kein Risiko eingehen. Anders gesagt: wir ist in diesem Fall leicht übertrieben, das geht in erster Linie von Chris aus. Ich wollte einfach ein kleines Traumhotel möglichst ohne Makel. Und zum Glück konnte ich Vici überzeugen. Aber jetzt müsst ihr mir Daumen drücken, wenn das Hotel für den Preis schlecht ist haut mich die Vici!

Den Strand und Würden wir heute nicht mehr so empfehlen. Ist zwar immer noch ein schönes Hotel, jedoch mittlerweile sehr gut besucht und dadurch hat es seinen Charme für uns verloren. Der ganze Strandabschnitt ist wahnsinnig überfüllt und laut. Da muss man schon die Massen lieben um Spaß daran zu haben.

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